Kriegskinder
Liese verliebt sich kurz nach dem Kriegsende in den französischen Besatzungssoldat Michel, der bei ihrer Familie einquartiert wurde. Er verspricht ihr, dass sie mit nach Frankreich kommen kann. Doch als sie von ihm schwanger wird, wird Michel versetzt und sie hört nichts mehr von ihm. Stattdessen steht ein paar Jahre später ein Gesandter des französischen Staates vor ihr und nimmt ihr ihren Sohn Johannes weg. Dieser wird in Frankreich zur Adoption freigegeben. Liese leidet ihr ganzes Leben unter diesem Verlust. Auch Johannes fragt sich sein Leben lang, wo seine Wurzeln sind und bittet seine Enkelin Maya, sich auf Spurensuche zu begeben.
Die Geschichte wird chronologisch erzählt und immer im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Autorin hat das gut gekennzeichnet, so wusste man immer, wo man sich gerade befindet. Sie spricht in ihrer Geschichte eine wichtige, geschichtliche Zeit an und benennt, was damals wirklich sehr oft passiert ist. Ich konnte mich gut in die Handlung hinein versetzen, da das Setting in meiner Heimat spielt. Daher kann ich auch sagen, dass sie zwar viele pfälzische Sätze im Dialekt richtig übersetzt hat, aber einige Worte nicht so ganz stimmten. Außerdem ist Herxheim noch nie eine Stadt gewesen, weshalb es dann auch keinen Stadtrand geben kann, wie in der Geschichte einmal geschildert. Das Flair in den Ortschaften der Südpfalz und entlang der Deutschen Weinstraße wurde authentisch dargestellt. Ansonsten fand ich die Geschichte sehr berührend und sie hat mich von Seite zu Seite immer mehr mitgerissen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen.
Die Geschichte wird chronologisch erzählt und immer im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Autorin hat das gut gekennzeichnet, so wusste man immer, wo man sich gerade befindet. Sie spricht in ihrer Geschichte eine wichtige, geschichtliche Zeit an und benennt, was damals wirklich sehr oft passiert ist. Ich konnte mich gut in die Handlung hinein versetzen, da das Setting in meiner Heimat spielt. Daher kann ich auch sagen, dass sie zwar viele pfälzische Sätze im Dialekt richtig übersetzt hat, aber einige Worte nicht so ganz stimmten. Außerdem ist Herxheim noch nie eine Stadt gewesen, weshalb es dann auch keinen Stadtrand geben kann, wie in der Geschichte einmal geschildert. Das Flair in den Ortschaften der Südpfalz und entlang der Deutschen Weinstraße wurde authentisch dargestellt. Ansonsten fand ich die Geschichte sehr berührend und sie hat mich von Seite zu Seite immer mehr mitgerissen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen.