Mehr als eine Familiengeschichte
Mit „Deutsches Kind“ hat Melanie Levensohn einen Roman geschrieben, der mich berührt hat. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Geschichte auf einem historischen Hintergrund basiert, von dem ich vorher nur wenig wusste. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, dass Müttern ihre Kinder genommen wurden und diese unter einer neuen Identität aufwachsen mussten. Allein der Gedanke daran, was das für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet, hat mich sehr bewegt.
Die Geschichte wird auf zwei Handlungsebenen erzählt, was mir richtig gut gefallen hat. Dadurch erfährt man nicht nur, was Liese damals durchmachen musste, sondern erlebt auch, wie sehr die Vergangenheit das Leben der nächsten Generationen beeinflusst. Ich fand es spannend, nach und nach mehr über die Familiengeschichte zu erfahren und gemeinsam mit Maya nach den Spuren der Vergangenheit zu suchen.
Der Klappentext verrät nicht alles, denn es geht nicht nur um Lieses und Johannes‘ bewegende Geschichte, sondern auch um den Weinbau und die Bedeutung, die er für die Menschen und ihre Heimat hat. Dieser Aspekt hat dem Roman für mich eine zusätzliche interessante Facette gegeben.
Melanie Levensohn erzählt die Geschichte auf eine gut lesbare Weise. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Auch wenn mich das Schicksal der Figuren sehr berührt hat, konnte mich der Schreibstil emotional nicht immer ganz so erreichen, wie ich es mir bei diesem Thema gewünscht hätte. Woran genau das lag, kann ich gar nicht richtig sagen. Es ist eher ein kleines Gefühl, das beim Lesen geblieben ist, hat meinen positiven Gesamteindruck letztlich aber kaum geschmälert. Die Figuren und Schicksale sind mir dennoch nahegegangen und der Roman zeigt, wie wichtig die eigene Herkunft und das Wissen um die Familiengeschichte sein können.
Für mich ist „Deutsches Kind“ ein gelungener Roman, der ein wenig bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgreift und auf besondere Weise erzählt. Das Buch hat mich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich kann es allen empfehlen, die historische Romane mit bewegenden Familiengeschichten mögen.
Die Geschichte wird auf zwei Handlungsebenen erzählt, was mir richtig gut gefallen hat. Dadurch erfährt man nicht nur, was Liese damals durchmachen musste, sondern erlebt auch, wie sehr die Vergangenheit das Leben der nächsten Generationen beeinflusst. Ich fand es spannend, nach und nach mehr über die Familiengeschichte zu erfahren und gemeinsam mit Maya nach den Spuren der Vergangenheit zu suchen.
Der Klappentext verrät nicht alles, denn es geht nicht nur um Lieses und Johannes‘ bewegende Geschichte, sondern auch um den Weinbau und die Bedeutung, die er für die Menschen und ihre Heimat hat. Dieser Aspekt hat dem Roman für mich eine zusätzliche interessante Facette gegeben.
Melanie Levensohn erzählt die Geschichte auf eine gut lesbare Weise. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Auch wenn mich das Schicksal der Figuren sehr berührt hat, konnte mich der Schreibstil emotional nicht immer ganz so erreichen, wie ich es mir bei diesem Thema gewünscht hätte. Woran genau das lag, kann ich gar nicht richtig sagen. Es ist eher ein kleines Gefühl, das beim Lesen geblieben ist, hat meinen positiven Gesamteindruck letztlich aber kaum geschmälert. Die Figuren und Schicksale sind mir dennoch nahegegangen und der Roman zeigt, wie wichtig die eigene Herkunft und das Wissen um die Familiengeschichte sein können.
Für mich ist „Deutsches Kind“ ein gelungener Roman, der ein wenig bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgreift und auf besondere Weise erzählt. Das Buch hat mich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich kann es allen empfehlen, die historische Romane mit bewegenden Familiengeschichten mögen.