Tolle Geschichte mit historischem Hintergrund

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brauneye Avatar

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Zum Inhalt:
1948: Alles was Liese von ihrem Sohn bleibt, ist die Erinnerung an seine schönen blauen Augen und der Name Johannes. Denn ihr wurde das Kind entzogen und zum Franzosen erklärt und zur Adoption freigegeben, weil sein Vater französischer Soldat war.
2026:
Johannes, der als André aufgewachsen ist hat die Trennung von der Mutter nie verwunden und schickt kurz vor seinem achtzigstem Geburtstag seine Enkelin nach Deutschland um Spuren seiner Mutter zu finden.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von den Franzosenkindern gehört hatte. Was für ein perfides Vorgehen, den Müttern die Kinder zu entziehen, weil Frankreich zu wenig Kinder hat, aber natürlich nur die, die auch bestimmte Maßstäbe erfüllen. Hier in einer Rahmenhandlung gepackt wird an Johannes und Lieses Geschichte ein mehr interessanter Roman geschrieben. Man merkt, dass die Autorin sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und zu den Bränden in Kalifornien durchaus eigene Erfahrungen hat. Dazu fließt auch recht intensiv die Geschichte von Maya, ihrem Mann und die Weinherstellung ein und wie schwer sie es hat, sich gegen Vater und Mann durchzusetzen, gerade in Themen, die das gesamte Weingut in Gefahr bringen. Dazu gehört dann am Ende auch, wie sie es schafft, eigene Wege zu gehen. Ich hatte das Vergnügen sowohl Buch als auch Hörbuch zu genießen und fand bei auf ihre eigene Art sehr gut. Ganz klare Hör- aber auch Leseempfehlung.
Fazit:
Tolle Geschichte mit historischem Hintergrund