Wichtige Aspekte
Ein einsames Kind. Eine Entwurzelung. Und ein Mann auf der Suche. Was ist passiert? Darum geht es in „Deutsches Kind“.
Johannes wird als Sohn einer deutschen Frau und eines französischen Soldaten Ende der 40er Jahre in Deutschland geboren. Durch einen Kindertransport gelangt er nach Frankreich und wird als André adoptiert. In der Gegenwart lebt André auf einem Weingut in Amerika und begibt sich mit Enkelin Maya auf Spurensuche…
Was mich direkt zu Beginn beeindruckt hat ist die Sprache im Roman. Melanie Levensohn versteht es, ihre Leser mitzunehmen, indem sie mit detaillierten Beschreibungen und bildhaften Vergleichen arbeitet. Sei es das trübe Grau in den Straßen, die enge Küche oder die knappen Lebensmittel- die Autorin bringt Gefühle und Eindrücke sprachlich bildhaft rüber und versteht es dabei, auf Details zu achten. Das setzt sich bei der Beschreibung der Charaktere fort.
So werden Andrés innere Zerrissenheit und Mayas Zweifel an dein Geschäftsmethoden durch Vergleiche hervorgehoben. Es entstehen Charaktere, die sich vor meinem inneren Auge entfalten und entwickeln können. Sei es die aufwühlende Suche, die Verzweiflung in der Ehe oder die klimatischen Bedingungen, welche die Charaktere beeinflussen- Levensohn lässt ihre Charaktere leben und wachsen, was aus meiner Sicht essenziell ist und das Lesevergnügen steigert. Unterstützt wird das gesteigerte Interesse am Buch durch gesellschaftlich relevante Themen wie Kindesentzug, Klimawandel und manipulierte Lebensmittel.
Allerdings ist genau das ein störender Aspekt: der Roman möchte zu viel. Bei den Titel hätte ich mehr Fokus auf das Schicksal durch die Entführung erwartet, wie etwa das die Kinder beispiellos entwurzelt wurden und so ein anderes Leben aufbauen mussten. Diese Aspekte gehen bei Klimakatastrophen und manipulierten Wein etwas unter, was ich schade finde. Da der Roman allerdings interessant geschrieben ist und Lust auf mehr macht, gebe ich vier Sterne und hoffe auf ähnliche Bücher mit mehr Fokus auf die entwurzelten Kinder.
Johannes wird als Sohn einer deutschen Frau und eines französischen Soldaten Ende der 40er Jahre in Deutschland geboren. Durch einen Kindertransport gelangt er nach Frankreich und wird als André adoptiert. In der Gegenwart lebt André auf einem Weingut in Amerika und begibt sich mit Enkelin Maya auf Spurensuche…
Was mich direkt zu Beginn beeindruckt hat ist die Sprache im Roman. Melanie Levensohn versteht es, ihre Leser mitzunehmen, indem sie mit detaillierten Beschreibungen und bildhaften Vergleichen arbeitet. Sei es das trübe Grau in den Straßen, die enge Küche oder die knappen Lebensmittel- die Autorin bringt Gefühle und Eindrücke sprachlich bildhaft rüber und versteht es dabei, auf Details zu achten. Das setzt sich bei der Beschreibung der Charaktere fort.
So werden Andrés innere Zerrissenheit und Mayas Zweifel an dein Geschäftsmethoden durch Vergleiche hervorgehoben. Es entstehen Charaktere, die sich vor meinem inneren Auge entfalten und entwickeln können. Sei es die aufwühlende Suche, die Verzweiflung in der Ehe oder die klimatischen Bedingungen, welche die Charaktere beeinflussen- Levensohn lässt ihre Charaktere leben und wachsen, was aus meiner Sicht essenziell ist und das Lesevergnügen steigert. Unterstützt wird das gesteigerte Interesse am Buch durch gesellschaftlich relevante Themen wie Kindesentzug, Klimawandel und manipulierte Lebensmittel.
Allerdings ist genau das ein störender Aspekt: der Roman möchte zu viel. Bei den Titel hätte ich mehr Fokus auf das Schicksal durch die Entführung erwartet, wie etwa das die Kinder beispiellos entwurzelt wurden und so ein anderes Leben aufbauen mussten. Diese Aspekte gehen bei Klimakatastrophen und manipulierten Wein etwas unter, was ich schade finde. Da der Roman allerdings interessant geschrieben ist und Lust auf mehr macht, gebe ich vier Sterne und hoffe auf ähnliche Bücher mit mehr Fokus auf die entwurzelten Kinder.