Skurriler Einstieg, der sofort hängen bleibt

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shrimpdumpling Avatar

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Das Cover ist echt ein Hingucker: Dieses impressionistische Gemälde fängt den alten, eleganten Kaufhaus-Charme richtig gut ein, und der neongelbe Titel bildet dazu einen spannenden Kontrast.

Yael Inokais Schreibstil hat mich ziemlich schnell gepackt. Er ist ruhig und klar, aber trotzdem irgendwie intensiv und melancholisch.

Dass die 73-jährige Reinigungskraft Leonora nach dem grausamen Leichenfund erst mal einfach weitermacht und sogar sauber macht, fand ich ziemlich skurril, aber genau das macht den Einstieg auch so spannend. Leonora wirkt wie jemand, der sonst eher übersehen wird, und gerade das macht sie als Figur interessant. Auch die Begegnungen mit dem Kaufhausdetektiv Friedhelm fand ich direkt sehr fesselnd.

Ich erwarte eine ruhige, aber psychologisch dichte Kriminalgeschichte, die zeigt, was hinter der glänzenden Fassade dieses Kaufhauses und den Menschen dort eigentlich steckt.

Ich würde das Buch total gern weiterlesen, weil es für mich wirklich besonders klingt! :)