Sofort fesselnd!

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davina Avatar

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Am besten gefällt mir die Hauptfigur Leonora: Eine 73-jährige Putzfrau, die beim Auffinden einer Leiche erst mal seelenruhig den Tatort wischt und saugt, bevor sie überhaupt jemanden ruft, das hat eine herrlich skurrile, fast schon makabre Note. 
Die Sprache von Yael Inokai ist dabei richtig stark. Sie schreibt total unaufgeregt, klar und präzise, schafft es aber mit wenigen Worten, diese emotionale Kälte und Einsamkeit spürbar zu machen, ohne dass es kitschig wird. Die leise Spannung schleicht sich so richtig von hinten an. 
Nach dem Ende dieses Abschnitts will ich jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht! Was hat es mit den abgehackten Händen des Toten auf sich? Welche Geheimnisse schleppt Leonora noch mit sich herum, und warum taucht Friedhelm plötzlich nicht am Friedhof auf? Der Mix aus Kaufhaus-Mikrokosmos und leisem Krimi verspricht ein echtes Highlight zu werden. Ich bin auf jeden Fall angefixt!