Was haben die Austern damit zu tun?
Mir gefällt das Buchcover sehr, da es mich an meinen Lieblingskünstler Monet erinnert. Die Farben und der Stil sehen sich sehr ähnlich.
Besonders überzeugt hat mich jedoch der Schreibstil. Yael Inokai schreibt sehr präzise, ruhig und trotzdem unglaublich eindringlich. Die Leseprobe beginnt mit einem schockierenden Mord, erzählt diesen aber nicht reißerisch, sondern bleibt ganz nah an Leonora und ihrer Wahrnehmung. Gerade dadurch entsteht für mich eine besondere Spannung. Man spürt sofort, dass unter der Oberfläche viel mehr verborgen liegt, als zunächst sichtbar ist.
Leonora finde ich als Figur bisher sehr spannend. Sie wirkt unscheinbar und wird von anderen offenbar oft übersehen, nimmt ihre Umgebung aber mit einer beeindruckenden Genauigkeit wahr. Ihre Art, nach dem Fund des Toten erst einmal sauber zu machen, ist irritierend, aber gleichzeitig sehr nachvollziehbar beschrieben: als würde ihr Körper einfach weitermachen, weil der Kopf noch gar nicht begreifen kann, was passiert ist.
Am stärksten berührt hat mich die Szene im Supermarkt, in der die Menschen einfach weiter einkaufen, als gäbe es keine Blutlachen und keine Toten. Diese Passage hat mich sehr an die Zeit erinnert, als mein Vater verstorben war. Auch damals habe ich versucht, „wie ein normaler Mensch“ weiterzumachen: einkaufen, arbeiten, schlafen. Dieses surreale Gefühl, dass die Welt einfach weiterläuft, während die eigene Realität vollkommen aus den Fugen geraten ist, lässt sich kaum beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Genau deshalb habe ich aber großes Interesse an dem Buch erhalten.
Ich erwarte von der Geschichte eine ungewöhnliche Mischung aus Kriminalroman, Gesellschaftsbeobachtung und sehr feiner Figurenzeichnung. Ich möchte unbedingt wissen, welche Geheimnisse Leonora selbst mit sich trägt, was wirklich hinter dem Mord steckt und welche Rolle das Kaufhaus als eigener kleiner Kosmos dabei spielt. Und was hat es mit den Austern auf sich?! Die Leseprobe hat mich emotional und atmosphärisch so stark gepackt, dass ich das Buch sehr gerne weiterlesen würde.
Besonders überzeugt hat mich jedoch der Schreibstil. Yael Inokai schreibt sehr präzise, ruhig und trotzdem unglaublich eindringlich. Die Leseprobe beginnt mit einem schockierenden Mord, erzählt diesen aber nicht reißerisch, sondern bleibt ganz nah an Leonora und ihrer Wahrnehmung. Gerade dadurch entsteht für mich eine besondere Spannung. Man spürt sofort, dass unter der Oberfläche viel mehr verborgen liegt, als zunächst sichtbar ist.
Leonora finde ich als Figur bisher sehr spannend. Sie wirkt unscheinbar und wird von anderen offenbar oft übersehen, nimmt ihre Umgebung aber mit einer beeindruckenden Genauigkeit wahr. Ihre Art, nach dem Fund des Toten erst einmal sauber zu machen, ist irritierend, aber gleichzeitig sehr nachvollziehbar beschrieben: als würde ihr Körper einfach weitermachen, weil der Kopf noch gar nicht begreifen kann, was passiert ist.
Am stärksten berührt hat mich die Szene im Supermarkt, in der die Menschen einfach weiter einkaufen, als gäbe es keine Blutlachen und keine Toten. Diese Passage hat mich sehr an die Zeit erinnert, als mein Vater verstorben war. Auch damals habe ich versucht, „wie ein normaler Mensch“ weiterzumachen: einkaufen, arbeiten, schlafen. Dieses surreale Gefühl, dass die Welt einfach weiterläuft, während die eigene Realität vollkommen aus den Fugen geraten ist, lässt sich kaum beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Genau deshalb habe ich aber großes Interesse an dem Buch erhalten.
Ich erwarte von der Geschichte eine ungewöhnliche Mischung aus Kriminalroman, Gesellschaftsbeobachtung und sehr feiner Figurenzeichnung. Ich möchte unbedingt wissen, welche Geheimnisse Leonora selbst mit sich trägt, was wirklich hinter dem Mord steckt und welche Rolle das Kaufhaus als eigener kleiner Kosmos dabei spielt. Und was hat es mit den Austern auf sich?! Die Leseprobe hat mich emotional und atmosphärisch so stark gepackt, dass ich das Buch sehr gerne weiterlesen würde.