Anders...
Das Buchcover zeigt ein Bild vom amerikanischen Impressionisten Alson Skinner Clark (1867-1949). Mir persönlich gefällt es sehr gut und in Zusammenhang mit dem Titel "Die Auster" entsteht ein spannender Gegensatz.
Meine Erwartungen aufgrund der Leseprobe waren hoch. Ich stellte mir einen witzigen Krimi vor, denn eine Putzfrau, die zuallererst den Tatort gründlich reinigt und dann erst die Polizei anruft... Die Geschichte entwickelte sich völlig anders - aber nicht schlechter. Wir begleiten die Hauptfigur Leonora in der Gegenwart und in ihre Vergangenheit, denn sie ist 73 Jahre alt, alleinerziehende verwaiste Mutter, "unsichtbare" Reinigungskraft, außerdem hilfsbereit, eigenwillig, neugierig.... Die anderen Figuren, die mit Leonora auf die verschiedenste Art zusammenhängen, werden nur skizziert. Gelegentlich taucht eine weitere Einzelheit auf, die das Bild ergänzt, aber diese Menschen bleiben immer dezent im Seitenbild.
Die Story selbst liest sich sehr gut, bleibt durch verschiedene Andeutungen spannend und endet für mich überraschend, allerdings auch etwas unbefriedigend. Es geht stellenweise humorvoll zu. Einige Sprüche sind bemerkenswert. Sowohl Titel als auch Cover machen Sinn.
Nach einem guten Buch bin ich immer ein bisschen traurig, dass ich mich von den Protagonisten verabschieden muss. Auch bei diesem Buch ist das so, gepaart mit einer unterschwelligen Neugier auf diese Menschen, die man mit viel Abstand erlebte, aber nicht näher kennenlernen durfte. Eine gewisse Unzufriedenheit und mangelnde Befriedigung schwingen mit!
Meine Erwartungen aufgrund der Leseprobe waren hoch. Ich stellte mir einen witzigen Krimi vor, denn eine Putzfrau, die zuallererst den Tatort gründlich reinigt und dann erst die Polizei anruft... Die Geschichte entwickelte sich völlig anders - aber nicht schlechter. Wir begleiten die Hauptfigur Leonora in der Gegenwart und in ihre Vergangenheit, denn sie ist 73 Jahre alt, alleinerziehende verwaiste Mutter, "unsichtbare" Reinigungskraft, außerdem hilfsbereit, eigenwillig, neugierig.... Die anderen Figuren, die mit Leonora auf die verschiedenste Art zusammenhängen, werden nur skizziert. Gelegentlich taucht eine weitere Einzelheit auf, die das Bild ergänzt, aber diese Menschen bleiben immer dezent im Seitenbild.
Die Story selbst liest sich sehr gut, bleibt durch verschiedene Andeutungen spannend und endet für mich überraschend, allerdings auch etwas unbefriedigend. Es geht stellenweise humorvoll zu. Einige Sprüche sind bemerkenswert. Sowohl Titel als auch Cover machen Sinn.
Nach einem guten Buch bin ich immer ein bisschen traurig, dass ich mich von den Protagonisten verabschieden muss. Auch bei diesem Buch ist das so, gepaart mit einer unterschwelligen Neugier auf diese Menschen, die man mit viel Abstand erlebte, aber nicht näher kennenlernen durfte. Eine gewisse Unzufriedenheit und mangelnde Befriedigung schwingen mit!