Der triste Tod und das triste Leben

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murksy Avatar

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Die Putzfrau findet eines Tages die Leiche des Geschäftsführers in seinem Haus. Die Hände fehlen. Dass die über 70jährige Putzfrau zunächst anfängt zu putzen, macht sie zwar auch verdächtig, lässt die Polizei aber einigermaßen kalt. Nun beginnt die Putzfrau selber Nachforschungen anzustellen, vor allem als eine Verwandte des Toten auftaucht und der Notar den letzten Willen verkündet, dass die Putzfrau die Beerdigung vorbereiten soll.
Was dann folgt ist ein zum Glück sehr kurzer Roman, der einen Einblick in das Leben der Putzfrau gibt, sie begleitet, während sie Detektiv spielt und nebenbei das Begräbnis vorbereitet. Großartige Weisheiten bietet der stilistisch durchaus gut geschriebene Scheinkrimi allerdings nicht. Dass das Alter keine angenehme Sache ist, dass Einsamkeit nicht schön ist und Berlin die Hauptstadt der Einsamen ist, war mir auch vorher allzu bekannt. Ein berühmtes Kaufhaus in Berlin stand offensichtlich Pate für den Verantwortungsbereich des Toten. Die Auflösung des Mordfalles ist weder allzu dramatisch, noch reizen die offenen Fragen zum Nachdenken. Mich hat der Roman und seine Figuren nicht berührt, ich empfand weder Sympathien noch Mitleid mit den Personen und somit bleibt von diesem Stück Literatur mit angehauchtem Kriminalfall nicht viel in Erinnerung. Keine Perle in der Auster gefunden.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen unterliegt dem Urheberrecht.