Die Auster – Daumen nach unten

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gelinde Avatar

Von

Die Auster, von Yael Inokai

Cover:
Für mich kein High Light.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch hat mich enttäuscht.
Vom Klappentext her habe ich mir eine spannende Kriminalgeschichte vorgestellt. Doch eigentlich ging es mehr um das Leben der 73 jährigen Leonora, die immer noch bei Dr. Bronstett als Putzfrau beschäftigt ist und diesen auch grausam ermordet auffindet. Sie hatte kein leichtes Leben, doch sie wird im ganzen Buch nicht greifbar für mich.
Ganz unspektakulär und ruhig (so ist auch dass ganze Buch) putzt sie erst mal das ganze Haus und ruft dann erst die Polizei.
Soweit so gut der Einstig. Dann geht es aber sehr ausladend und sprunghaft weiter. Wir begleiten Leonora ihren Alltag und ihre Gedanken, und die gehen schon seltsame Wege.Viel davon ist mir irgendwie unverständlich.
Es liest sich für mich zäh und langweilig. Ich bekomme keinen Draht zu irgendwelchen Personen.
Das Ende ist mir dann ein bisschen suspekt (von der Polizeiarbeit bekommen wir ja kaum etwas mit).

Autorin:
Yael Inokai, geboren 1989 in Basel, lebt in Berlin.

Mein Fazit:
Ein brutaler Mord in Berlin, und dann geht es im ganzen Buch eher um die 73 jährige Putzfrau die den Toten gefunden hat. Und das auch noch ziemlich konfus und (für mich) langweilig. Von mir 2 Sterne,.