Leonora sieht alles
Leonora Bloch hat bereits sauber gemacht. In aller Gründlichkeit, wie sie es gewohnt ist und Dr. Bronstett es gerne hatte.
Warum sollte sie auch eine Ausnahme machen? Nach 45 Jahren wusste sie nur zu gut, dass ihr Arbeitgeber jede Form der Unordnung und Dreck verabscheute. Also, nur ein wenig, das Gröbste, saugen, feucht durchwischen und natürlich die Türgriffe nicht vergessen.
Immerhin hat sie es später ja doch noch geschafft, die Polizei zu informieren, dass sie Dr. Bronstett tot aufgefunden hat.
Ja, da kommt Freude auf.
Natürlich ist es kein Wunder, dass dem jungen Kommissar die Gesichtszüge komplett entgleiten,
angesichts der vorschnell erfolgten gründlichen Reinigungsaktion.
Allerdings realisiert Leonora auch schnell, dass sie nun arbeitslos ist.
Dann lerne ich in der Geschichte Friedhelm, den Kaufhausdetektiv, kennen, mit dem sich Leonora zur Geburtstagsfeier auf dem Friedhof verabredet.
Meine Hoffnung, dass der Krimi nur endlich so richtig startet, geht leider nicht auf.
Es ist eben kein Krimi, es ist ein Roman, flüssig geschrieben und doch recht gut zu lesen.
Sogar so unterhaltsam, dass ich die 220 Seiten auf einem Rutsch im Zug lese.
Die zeitlichen Abläufe der Geschichten geraten leider allzu oft durcheinander und viele Details werden angerissen, aber nicht wirklich strikt verfolgt.
So verschwommen wie das Cover des Buches wirkt oft auch der Erzählstrang.
Eben nur eine gefällige Geschichte und kein Krimi; ob es ein gutes Buch ist?
Eher mittelmäßig, verschenken könnte ich es nicht guten Gewissens.
Warum sollte sie auch eine Ausnahme machen? Nach 45 Jahren wusste sie nur zu gut, dass ihr Arbeitgeber jede Form der Unordnung und Dreck verabscheute. Also, nur ein wenig, das Gröbste, saugen, feucht durchwischen und natürlich die Türgriffe nicht vergessen.
Immerhin hat sie es später ja doch noch geschafft, die Polizei zu informieren, dass sie Dr. Bronstett tot aufgefunden hat.
Ja, da kommt Freude auf.
Natürlich ist es kein Wunder, dass dem jungen Kommissar die Gesichtszüge komplett entgleiten,
angesichts der vorschnell erfolgten gründlichen Reinigungsaktion.
Allerdings realisiert Leonora auch schnell, dass sie nun arbeitslos ist.
Dann lerne ich in der Geschichte Friedhelm, den Kaufhausdetektiv, kennen, mit dem sich Leonora zur Geburtstagsfeier auf dem Friedhof verabredet.
Meine Hoffnung, dass der Krimi nur endlich so richtig startet, geht leider nicht auf.
Es ist eben kein Krimi, es ist ein Roman, flüssig geschrieben und doch recht gut zu lesen.
Sogar so unterhaltsam, dass ich die 220 Seiten auf einem Rutsch im Zug lese.
Die zeitlichen Abläufe der Geschichten geraten leider allzu oft durcheinander und viele Details werden angerissen, aber nicht wirklich strikt verfolgt.
So verschwommen wie das Cover des Buches wirkt oft auch der Erzählstrang.
Eben nur eine gefällige Geschichte und kein Krimi; ob es ein gutes Buch ist?
Eher mittelmäßig, verschenken könnte ich es nicht guten Gewissens.