melancholische Gesellschaftsbetrachtung mit etwas Kriminalfall
Leonora Bloch, Reinigungskraft, bei Dr. Bronstett dem Geschäftsführer eines bekannten Kaufhauses. Eines morgens findet sie ihn ermordet und mit zwei fehlenden Händen auf. In ihrem Schock putzt sie die Spuren weg und verständigt erst dann die Polizei. Leonora wird an ihre eigene Vergangenheit und ihre eigenen Verluste erinnert und es treiben sie wieder Geldsorgen um. Die Ermittlungen der Polizei führen in das legendäre Kaufhaus und so ist auch Leonora mit alten bekannten dort konfrontiert.
Dieser Roman ist schwer einzuordnen, verbindet er doch im Wesentlichen zwei Geschichten, die irgendwie verwoben sind. Einerseits die Lebensgeschichte von Leonora Bloch, die zuletzt als Putzfrau bei Dr. Bronstett gearbeitet hat. Andererseits allerdings den Mordfall Dr. Bronstett, der die Polizei und begeisterte Krimiseherin Leonora zu Ermittlungen bringt.
Doch neben diesen zwei Erzählungen kommen so einige gesellschaftsrelevante Botschaften nebenbei durch. Es wird das Luxuriöse Kaufhaus und das luxuriöse Heim von Dr. Bronstett beschrieben, etwas das Leonora Bloch fremd ist, kämpft sie doch Zeit ihres Lebens um ihr Auslangen. Nach dem Tod von Dr. Bronstett steht sie wieder vor der Altersarmut und muss mit über siebzig schauen, dass sie wieder im Kaufhaus angestellt wird. Doch auch Einsamkeit ist ein wichtiges Thema, da Leonora Bloch ihren Sohn schon länger verloren hat und andere Menschen doch gerne auf Abstand hält. Leonora kämpft mit der Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen speziell zwischen Erwachsenen und auch mit Veränderungen im Gesamten.
Die Erzählung entwickelt sich ruhig und detailliert in der Sprache, jedoch ist man immer wieder mit Zeitsprüngen konfrontiert die erst Einordnung bedürfen. Erst langsam beginnt man die Personen zu verstehen, oft durch Rückblenden. Für die Auflösung des Kriminalfalls hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, es erschien etwas gehetzt, wenn auch logisch.
Eine interessante Mischung aus verschiedenen Genres mit einem angenehm ruhigen Schreibstil. Auf Grund der Beobachtungen der Kaufhausangestellten kam ich mir etwas vor wie in Alltagsgeschichten von E.T.Spira, die früher im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Auch die melancholische Stimmung war ähnlich.
Für mich eine etwas skurrile Geschichte, die man gar nicht so leicht erklären und empfehlen kann, man muss es selbst lesen.
Dieser Roman ist schwer einzuordnen, verbindet er doch im Wesentlichen zwei Geschichten, die irgendwie verwoben sind. Einerseits die Lebensgeschichte von Leonora Bloch, die zuletzt als Putzfrau bei Dr. Bronstett gearbeitet hat. Andererseits allerdings den Mordfall Dr. Bronstett, der die Polizei und begeisterte Krimiseherin Leonora zu Ermittlungen bringt.
Doch neben diesen zwei Erzählungen kommen so einige gesellschaftsrelevante Botschaften nebenbei durch. Es wird das Luxuriöse Kaufhaus und das luxuriöse Heim von Dr. Bronstett beschrieben, etwas das Leonora Bloch fremd ist, kämpft sie doch Zeit ihres Lebens um ihr Auslangen. Nach dem Tod von Dr. Bronstett steht sie wieder vor der Altersarmut und muss mit über siebzig schauen, dass sie wieder im Kaufhaus angestellt wird. Doch auch Einsamkeit ist ein wichtiges Thema, da Leonora Bloch ihren Sohn schon länger verloren hat und andere Menschen doch gerne auf Abstand hält. Leonora kämpft mit der Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen speziell zwischen Erwachsenen und auch mit Veränderungen im Gesamten.
Die Erzählung entwickelt sich ruhig und detailliert in der Sprache, jedoch ist man immer wieder mit Zeitsprüngen konfrontiert die erst Einordnung bedürfen. Erst langsam beginnt man die Personen zu verstehen, oft durch Rückblenden. Für die Auflösung des Kriminalfalls hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, es erschien etwas gehetzt, wenn auch logisch.
Eine interessante Mischung aus verschiedenen Genres mit einem angenehm ruhigen Schreibstil. Auf Grund der Beobachtungen der Kaufhausangestellten kam ich mir etwas vor wie in Alltagsgeschichten von E.T.Spira, die früher im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Auch die melancholische Stimmung war ähnlich.
Für mich eine etwas skurrile Geschichte, die man gar nicht so leicht erklären und empfehlen kann, man muss es selbst lesen.