Nicht was ich erwartet habe
Ich habe einen, möglicherweise etwas skurrilen, Kriminalfall erwartet. Der rätselhafte Mord an einem reichen Kaufhaus-Besitzer. Keine Zeugen. Das Opfer entfremdet von seiner Tochter - und Erbin. Gefunden von der langjährigen Putzfrau, die erst Spuren beseitigt und dann die Polizei ruft.
Auftritt von Agaths Chtidtie. Oder Schimanski. Oder sonst rin Ermittler, der mit Brillianz und/oder Hartnäckigkeit den Fall löst.
Bekommen habe ich stattdessen einen Roman, in dem Mord und Ermittlungen eine untergeordnete Nebenrolle spielen. Im Mittelpunkt steht dagegen Leonora, die Reinigungskraft, und deren ja was denn? Lebensgeschichte? Irgendwie schon, aber gleichzeitig auch nur in vagen Andeutungen. Der Leser begleitet Leonora bei ihrer Introperspektive, ausgelöst durch den Mord und ist Zuschauer, wie sie sich grundlos von der Tochter des Toten ausnutzen lässt.
Insgesamt hat mich der Roman einfach nur ratlos zurück gelassen, ich habe keine Ahnung, was die Autorin damit bezwecken wollte.
Auftritt von Agaths Chtidtie. Oder Schimanski. Oder sonst rin Ermittler, der mit Brillianz und/oder Hartnäckigkeit den Fall löst.
Bekommen habe ich stattdessen einen Roman, in dem Mord und Ermittlungen eine untergeordnete Nebenrolle spielen. Im Mittelpunkt steht dagegen Leonora, die Reinigungskraft, und deren ja was denn? Lebensgeschichte? Irgendwie schon, aber gleichzeitig auch nur in vagen Andeutungen. Der Leser begleitet Leonora bei ihrer Introperspektive, ausgelöst durch den Mord und ist Zuschauer, wie sie sich grundlos von der Tochter des Toten ausnutzen lässt.
Insgesamt hat mich der Roman einfach nur ratlos zurück gelassen, ich habe keine Ahnung, was die Autorin damit bezwecken wollte.