Noch Luft nach oben
Das Cover, wie es heißt „ in Anlehnung an Alson Skinner Clark“ - was immer das heißt- hätte mich sofort verleitet, das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Der Titel passt, wie sich herausstellt, gut zum Inhalt, hat mich aber sowieso schon beim ersten Blick neugierig werden lassen.
Die Art, wie die Hauptperson, die über siebzigjährige Putzfrau in Geldnöten Leonora Bloch,den Leser an ihren Beobachten und Überlegungen teilnehmen lässt, wie sich nach und nach ihr vergangenes Leben vor dem Leser entfaltet, hat mir ebenfalls gut gefallen. Wie diese Frau, die sich offensichtlich sehr in sich zurückgezogen hat, ihre Umwelt betrachtet und dabei selber übersehen wird, da sie „nur“ Putzkraft und zu vernachlässigen ist, wie sie in ihrer Umgebung Berechnung und Kompetenzlosigkeit erkennt und beschreibt, das ist schon eine Gesellschaftsstudie für sich. Es ist trotz dem Mord am Anfang des Buches weniger ein Krimi als ein ruhiger, thematisch eindringlicher Roman. Für mich problematisch, wenn auch wohl von der Autorin beabsichtigt, ist, dass die Personen schablonenhaft bleiben, nicht zum Mitfühlen und Miterleben einladen, nicht berühren. Wäre das nicht so, hätte ich die Spannung nicht vermisst. So aber bleibt für mich das Gefühl, dieser Stoff hätte mehr Leben und Feuer verdient.
Die Art, wie die Hauptperson, die über siebzigjährige Putzfrau in Geldnöten Leonora Bloch,den Leser an ihren Beobachten und Überlegungen teilnehmen lässt, wie sich nach und nach ihr vergangenes Leben vor dem Leser entfaltet, hat mir ebenfalls gut gefallen. Wie diese Frau, die sich offensichtlich sehr in sich zurückgezogen hat, ihre Umwelt betrachtet und dabei selber übersehen wird, da sie „nur“ Putzkraft und zu vernachlässigen ist, wie sie in ihrer Umgebung Berechnung und Kompetenzlosigkeit erkennt und beschreibt, das ist schon eine Gesellschaftsstudie für sich. Es ist trotz dem Mord am Anfang des Buches weniger ein Krimi als ein ruhiger, thematisch eindringlicher Roman. Für mich problematisch, wenn auch wohl von der Autorin beabsichtigt, ist, dass die Personen schablonenhaft bleiben, nicht zum Mitfühlen und Miterleben einladen, nicht berühren. Wäre das nicht so, hätte ich die Spannung nicht vermisst. So aber bleibt für mich das Gefühl, dieser Stoff hätte mehr Leben und Feuer verdient.