Potential leider nicht ausgeschöpft
Das außergewöhnliche Cover von "Die Auster" hat mich neugierig gemacht. Durch den „gemalten“ Stil und die etwas verschwommene Gestaltung hebt es sich deutlich von anderen Covern ab und hat dafür gesorgt, dass ich mir das Buch unbedingt genauer ansehen wollte.
Nach der vielversprechenden Leseprobe waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Besonders der bildgewaltige Schreibstil konnte mich auch im weiteren Verlauf überzeugen. Yael Inokai schafft es, Szenen und Stimmungen sehr eindrücklich zu transportieren und dem ungewöhnlichen Setting des Kaufhauses eine ganz eigene Atmosphäre zu verleihen.
Auch unsere Protagonistin fand ich grundsätzlich sehr interessant. Sie bringt viel Potential mit und gerade ihre Persönlichkeit hatte mich bereits in der Leseprobe neugierig auf ihre weitere Entwicklung gemacht. Leider hatte ich beim Lesen jedoch zunehmend das Gefühl, dass weder sie noch das besondere Setting ihr volles Potential entfalten konnten. Mein größtes Problem war die Handlung selbst. Für meinen Geschmack gab es zu viel Hin und Her, wodurch sich die Geschichte immer wieder etwas verloren angefühlt hat.
Gleichzeitig hatte ich mir deutlich mehr Spannung und einen stärkeren kriminalistischen Anteil erhofft. Die zwischenmenschlichen Aspekte nehmen sehr viel Raum ein, während der eigentliche Kriminalfall für mich zunehmend in den Hintergrund gerückt ist. Dadurch konnte mich auch der Spannungsaufbau, auf den ich nach der Leseprobe sehr gespannt war, letztendlich nicht überzeugen. Allgemein finde ich einen Fokus auf die Figuren und deren Entwicklung nicht falsch, aber auch hier konnte das Potential dann nicht voll ausgeschöpft werden. Wahrscheinlich war das Buch dafür einfach viel zu dünn. Trotz einzelner interessanter Ansätze hat mich die Geschichte leider immer mehr verloren.
Insgesamt ist "Die Auster" für mich daher leider ein Flop. Der bildgewaltige Schreibstil, das außergewöhnliche Setting und eine interessante Protagonistin hätten für mich deutlich mehr Potential gehabt. Am Ende waren mir die Handlung jedoch zu sprunghaft und der Krimi-Anteil zu gering, sodass das Buch meine anfänglich hohen Erwartungen leider nicht erfüllen konnte.
Nach der vielversprechenden Leseprobe waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Besonders der bildgewaltige Schreibstil konnte mich auch im weiteren Verlauf überzeugen. Yael Inokai schafft es, Szenen und Stimmungen sehr eindrücklich zu transportieren und dem ungewöhnlichen Setting des Kaufhauses eine ganz eigene Atmosphäre zu verleihen.
Auch unsere Protagonistin fand ich grundsätzlich sehr interessant. Sie bringt viel Potential mit und gerade ihre Persönlichkeit hatte mich bereits in der Leseprobe neugierig auf ihre weitere Entwicklung gemacht. Leider hatte ich beim Lesen jedoch zunehmend das Gefühl, dass weder sie noch das besondere Setting ihr volles Potential entfalten konnten. Mein größtes Problem war die Handlung selbst. Für meinen Geschmack gab es zu viel Hin und Her, wodurch sich die Geschichte immer wieder etwas verloren angefühlt hat.
Gleichzeitig hatte ich mir deutlich mehr Spannung und einen stärkeren kriminalistischen Anteil erhofft. Die zwischenmenschlichen Aspekte nehmen sehr viel Raum ein, während der eigentliche Kriminalfall für mich zunehmend in den Hintergrund gerückt ist. Dadurch konnte mich auch der Spannungsaufbau, auf den ich nach der Leseprobe sehr gespannt war, letztendlich nicht überzeugen. Allgemein finde ich einen Fokus auf die Figuren und deren Entwicklung nicht falsch, aber auch hier konnte das Potential dann nicht voll ausgeschöpft werden. Wahrscheinlich war das Buch dafür einfach viel zu dünn. Trotz einzelner interessanter Ansätze hat mich die Geschichte leider immer mehr verloren.
Insgesamt ist "Die Auster" für mich daher leider ein Flop. Der bildgewaltige Schreibstil, das außergewöhnliche Setting und eine interessante Protagonistin hätten für mich deutlich mehr Potential gehabt. Am Ende waren mir die Handlung jedoch zu sprunghaft und der Krimi-Anteil zu gering, sodass das Buch meine anfänglich hohen Erwartungen leider nicht erfüllen konnte.