Seltsam
Die Auster ist für mich ein ungewöhnliches Buch, mit dem ich leider nicht richtig warm geworden bin. Vermutlich muss man die besondere Erzählweise mögen, um einen Zugang zu finden. Bei mir wollte das nicht gelingen.
Im Mittelpunkt steht Leonora Bloch, eine Frau im Rentenalter, die immer wieder als Reinigungskraft für Dr. Bronstett gearbeitet hat. Eines Tages findet sie ihn tot und ohne Hände in seiner Wohnung vor. Statt zunächst Hilfe zu holen, wischt sie erst einmal das Blut auf, ein ebenso verstörender wie rätselhafter Auftakt. Kurz darauf erfährt sie von einem Notar, dass ausgerechnet sie die Beerdigung organisieren soll. Gleichzeitig mischt sich die Schwester des Verstorbenen ein, und auch Sebastian, Leonoras vor vielen Jahren verstorbener Sohn, ist in ihren Gedanken immer wieder präsent.
Die Handlung entwickelt sich weniger geradlinig, sondern springt ständig zwischen Situationen, Erinnerungen und Gedanken hin und her. Für meinen Geschmack fehlte dadurch ein roter Faden. Vieles wirkte unverbunden und ließ mich eher ratlos als neugierig zurück.
Sicherlich wird es Leserinnen und Leser geben, die gerade diese besondere, literarische Erzählweise schätzen. Meinen Geschmack hat sie jedoch nicht getroffen. Die Auster bleibt für mich verschlossen, ein seltsames Buch, das mich emotional und erzählerisch leider nicht erreichen konnte.
Im Mittelpunkt steht Leonora Bloch, eine Frau im Rentenalter, die immer wieder als Reinigungskraft für Dr. Bronstett gearbeitet hat. Eines Tages findet sie ihn tot und ohne Hände in seiner Wohnung vor. Statt zunächst Hilfe zu holen, wischt sie erst einmal das Blut auf, ein ebenso verstörender wie rätselhafter Auftakt. Kurz darauf erfährt sie von einem Notar, dass ausgerechnet sie die Beerdigung organisieren soll. Gleichzeitig mischt sich die Schwester des Verstorbenen ein, und auch Sebastian, Leonoras vor vielen Jahren verstorbener Sohn, ist in ihren Gedanken immer wieder präsent.
Die Handlung entwickelt sich weniger geradlinig, sondern springt ständig zwischen Situationen, Erinnerungen und Gedanken hin und her. Für meinen Geschmack fehlte dadurch ein roter Faden. Vieles wirkte unverbunden und ließ mich eher ratlos als neugierig zurück.
Sicherlich wird es Leserinnen und Leser geben, die gerade diese besondere, literarische Erzählweise schätzen. Meinen Geschmack hat sie jedoch nicht getroffen. Die Auster bleibt für mich verschlossen, ein seltsames Buch, das mich emotional und erzählerisch leider nicht erreichen konnte.