Spannende Szenerie und interessante Protagonistin, aber leider nicht ganz mein Fall
Die Prämisse fand ich unglaublich spannend: ein Luxushotel, ein Mordfall und als Hauptfigur eine 73-jährige Putzkraft. Ich lese eigentlich keine klassischen Krimis und hatte mich deshalb besonders darauf gefreut, dass es sich hier zwar im Kern um einen Kriminalfall handelt, aber vielmehr um einen Roman mit ungewöhnlicher Perspektive.
Auch die Kulisse hat mich sofort angesprochen. Dieser Mikrokosmos eines luxuriösen Hotels bietet eine spannende Bühne – ähnlich wie in *The White Lotus* oder *Triangle of Sadness*, wo abgeschlossene Welten mit ihren eigenen Dynamiken entstehen.
Der Anfang hat mich gepackt, aber trotz der geringen Seitenzahl hat sich das Buch für mich leider ziemlich gezogen. Ich habe zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufgebaut und musste oft überlegen, um wen es gerade überhaupt geht. Teilweise war ich unsicher, ob ich etwas überlesen hatte, weil ich manche Szenen oder Zusammenhänge nur schwer einordnen konnte.
Diese Unschärfe und Ambivalenz sind vermutlich bewusst eingesetzt und grundsätzlich habe ich mit offenen oder mehrdeutigen Erzählweisen kein Problem, hier hat es für mich allerdings nicht so gut funktioniert, weil ich nicht genug Nähe zur Handlung und den Protagonist*innen hatte.
Trotzdem eine originelle Idee und eine ungewöhnliche Hauptfigur, die man nicht ganz einschätzen kann. Beides hebt den Roman von klassischen Krimis ab, auch wenn mich die Umsetzung am Ende leider nicht ganz überzeugen konnte.
Auch die Kulisse hat mich sofort angesprochen. Dieser Mikrokosmos eines luxuriösen Hotels bietet eine spannende Bühne – ähnlich wie in *The White Lotus* oder *Triangle of Sadness*, wo abgeschlossene Welten mit ihren eigenen Dynamiken entstehen.
Der Anfang hat mich gepackt, aber trotz der geringen Seitenzahl hat sich das Buch für mich leider ziemlich gezogen. Ich habe zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufgebaut und musste oft überlegen, um wen es gerade überhaupt geht. Teilweise war ich unsicher, ob ich etwas überlesen hatte, weil ich manche Szenen oder Zusammenhänge nur schwer einordnen konnte.
Diese Unschärfe und Ambivalenz sind vermutlich bewusst eingesetzt und grundsätzlich habe ich mit offenen oder mehrdeutigen Erzählweisen kein Problem, hier hat es für mich allerdings nicht so gut funktioniert, weil ich nicht genug Nähe zur Handlung und den Protagonist*innen hatte.
Trotzdem eine originelle Idee und eine ungewöhnliche Hauptfigur, die man nicht ganz einschätzen kann. Beides hebt den Roman von klassischen Krimis ab, auch wenn mich die Umsetzung am Ende leider nicht ganz überzeugen konnte.