Unaufgeregt, aber mit Tiefgang
»Die Auster« von Yael Inokai nimmt uns mit in ein Luxuskaufhaus, in welchem Hierarchien aufeinandertreffen, Geheimnisse geboren werden, viel im Verborgenen passiert und ein Mord alles durcheinanderbringt.
Die 73-jährige Leonora Bloch arbeitet seit einigen Jahren für Dr. Bronstett, den Geschäftsführer des Luxuskaufhauses in Berlin. Sie ist lange Zeit Putzkraft im Kaufhaus und bis zu seinem Tod seine private Putzkraft. Sie findet Dr. Bronstett ermordet, ohne Hände, in seiner Wohnung auf und putzt den Tatort akribisch, beseitigt alle Spuren. Der Roman liest sich teilweise wie ein Krimi, ist aber keine reine Jagd nach dem Täter, sondern es geht um mehr. Um Hierarchien, Gesellschaftskritik und persönliche Schicksale, Verlust.
Die Geschichte im ganzen ist interessant und hat Tiefgang. Vor allem die Beziehung zwischen Leonora und Amande, der Tochter von Herrn Bronstett, ist sehr interessant, da hier Gegensätze aufeinandertreffen und die beiden miteinander auskommen müssen, da sie sich gemeinsam um die Beerdigung Bronstetts kümmern. Insgesamt also eine interessante Geschichte mit Tiefgang, allerdings für mich teilweise etwas zu ruhig und unaufgeregt und mit fehlender Spannung. Zudem muss man sehr aufmerksam lesen, um nichts zu verpassen und der Geschichte folgen zu können, da sie teils etwas verwirrend geschrieben ist.
Trotzdem meiner Meinung nach ein Buch, was sich lohnt, wenn es mir wahrscheinlich auch nicht nachdrücklich im Gedächtnis bleibt.
Die 73-jährige Leonora Bloch arbeitet seit einigen Jahren für Dr. Bronstett, den Geschäftsführer des Luxuskaufhauses in Berlin. Sie ist lange Zeit Putzkraft im Kaufhaus und bis zu seinem Tod seine private Putzkraft. Sie findet Dr. Bronstett ermordet, ohne Hände, in seiner Wohnung auf und putzt den Tatort akribisch, beseitigt alle Spuren. Der Roman liest sich teilweise wie ein Krimi, ist aber keine reine Jagd nach dem Täter, sondern es geht um mehr. Um Hierarchien, Gesellschaftskritik und persönliche Schicksale, Verlust.
Die Geschichte im ganzen ist interessant und hat Tiefgang. Vor allem die Beziehung zwischen Leonora und Amande, der Tochter von Herrn Bronstett, ist sehr interessant, da hier Gegensätze aufeinandertreffen und die beiden miteinander auskommen müssen, da sie sich gemeinsam um die Beerdigung Bronstetts kümmern. Insgesamt also eine interessante Geschichte mit Tiefgang, allerdings für mich teilweise etwas zu ruhig und unaufgeregt und mit fehlender Spannung. Zudem muss man sehr aufmerksam lesen, um nichts zu verpassen und der Geschichte folgen zu können, da sie teils etwas verwirrend geschrieben ist.
Trotzdem meiner Meinung nach ein Buch, was sich lohnt, wenn es mir wahrscheinlich auch nicht nachdrücklich im Gedächtnis bleibt.