Vielschichtig
Die Auster ist ein sprachlich schöner und atmosphärischer Roman mit einer originellen Grundidee, teilweise ist diese sehr verschachtelt und vielschichtig. Der Roman liest sich leicht, der Plot steigt mit der Ermordung des Geschäftsführers Dr. Bronstett bereits auf den ersten Seiten Spannung. Die Protagonistin Leonora Bloch wird als Putzfrau, die alle Spuren bereits vor Eintreffen der Polizei weggeputzt hat, auf eine makabere und skurile Weise eingeführt. Als Leserin erwartete ich einen Kriminalroman in bekannter Art.
Unter diesen Erwartungen las ich flott weiter, erfreute mich an der gekonnten Verwendung von Sprache und Stil. Yael Inokai ist eine Wort- und Sprachkünstlerin. Über angenommene Belanglosigkeiten hinweglesend wurde ich vom Ende völlig überrascht. Ein tolles, überraschendes Buch, dass ich zweimal lesen musste und mehrmals zu lesen wert ist.
Unter diesen Erwartungen las ich flott weiter, erfreute mich an der gekonnten Verwendung von Sprache und Stil. Yael Inokai ist eine Wort- und Sprachkünstlerin. Über angenommene Belanglosigkeiten hinweglesend wurde ich vom Ende völlig überrascht. Ein tolles, überraschendes Buch, dass ich zweimal lesen musste und mehrmals zu lesen wert ist.