Vielschichtig
Das Cover ist im Nachhinein betrachtet eigentlich wenig aussagekräftig, aber würde mich dennoch erstmal nach dem Buch greifen lassen. Der Klappentext würde mich dann sofort abholen und der Einstieg neugierig weiterlesen lassen.
Nach diesen ersten Eindrücken schafft die Autorin etwas, dass ich nicht erwartet hätte, sie erschafft einen vielschichtigen Gesellschaftsroman, der sehr verschiedene Aspekte aufgreift und diese nicht nur im Querschnitt zeigt, sondern auch im Längsschnitt. Alles hangelt sich am Leben der Hauptfigur Leonora Bloch entlang. Nach dem Tod ihres Chefs gerät sie gefühlt in einen Strudel aus Erinnerungen, die in direkter Verbindung zur Gegenwart stehen. Dabei kommt sie dem Täter Stück für Stück näher, gerät selbst in Verdacht und gibt zunehmend mehr und mehr über ihr Leben preis, über ihren Sohn, ehemalige Liebhaber und vieles mehr. Dabei wird die Autorin an keiner Stelle plakativ, was kritische Themen betrifft, sondern greift diese auf eine sehr emotionale Weise auf, liefert eine Ansicht - nämlich die von Leonora, und meist noch eine Zweite und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Durch den Längsschnitt wird deutlich, was sich bereits vereinfacht hat, aber nicht vollständig gelöst hat. Wo heute andere Schwierigkeiten liegen wie in der Vergangenheit.
Das Buch ist durch die Schreibweise, die Kürze und die verschiedenen Aspekte wie unter anderem Einsamkeit im Alter etc. sehr zu empfehlen.
Nach diesen ersten Eindrücken schafft die Autorin etwas, dass ich nicht erwartet hätte, sie erschafft einen vielschichtigen Gesellschaftsroman, der sehr verschiedene Aspekte aufgreift und diese nicht nur im Querschnitt zeigt, sondern auch im Längsschnitt. Alles hangelt sich am Leben der Hauptfigur Leonora Bloch entlang. Nach dem Tod ihres Chefs gerät sie gefühlt in einen Strudel aus Erinnerungen, die in direkter Verbindung zur Gegenwart stehen. Dabei kommt sie dem Täter Stück für Stück näher, gerät selbst in Verdacht und gibt zunehmend mehr und mehr über ihr Leben preis, über ihren Sohn, ehemalige Liebhaber und vieles mehr. Dabei wird die Autorin an keiner Stelle plakativ, was kritische Themen betrifft, sondern greift diese auf eine sehr emotionale Weise auf, liefert eine Ansicht - nämlich die von Leonora, und meist noch eine Zweite und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Durch den Längsschnitt wird deutlich, was sich bereits vereinfacht hat, aber nicht vollständig gelöst hat. Wo heute andere Schwierigkeiten liegen wie in der Vergangenheit.
Das Buch ist durch die Schreibweise, die Kürze und die verschiedenen Aspekte wie unter anderem Einsamkeit im Alter etc. sehr zu empfehlen.