Gedanken über die Aufarbeitung des Amoklauf`s von Erfurt
Der Amoklauf am Gutenberg Gymnasium 2002 in Erfurt bei dem 16 Personen und der Attentäter ums Leben kamen ist sicher noch jedem ein Begriff. Der damals 11jährige Kaleb Erdmann wird nach mehr als 20 Jahren von den Ereignissen eingeholt und versucht seine Erlebnisse durch das schreiben eines Roman`s über Erinnerungen und Traumabewältigung zu verarbeiten – dabei wird er aber ständig von seinen eigenen Zweifeln am schreiben gehindert.
Das Buch „Die Ausweichschule“ ist in zwei Ebenen geschrieben – einmal der Rückblick auf die Ereignisse 2002 und den Gasser-Bericht (Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium unter Leitung des Justizministers Dr. Karl-Heinz Gasser) und um die zwanzig Jahre später begonnene Aufarbeitung aufgrund eines Theaterstück`s über Amokläufe. Der Autor begibt sich an Orte, die mit dem Amoklauf in mehr oder weniger engem Zusammenhang stehen in der Hoffnung, seine Erlebnisse endlich aufarbeiten zu können.
Leseprobe und Klappentext fand ich interessant und aussagefähig – aber ich je weiter ich ins Buch eintauchte, desto weniger holte es mich ab. Den Plot fand ich sehr interessant und spannend – die Umsetzung dann aber eher langweilig und sehr langatmig. Es werden sehr viele Nebenschauplätze angesprochen, welche mit dem eigentlichen Geschehen nicht wirklich was zu tun haben. Mit dem Titel hat dass Buch nicht das Geringste zu tun – es hat mehr was mit dem Innenleben des Hauptprotagonisten mehr als zwanzig Jahre nach dem Amoklauf zu tun als mit der Ausweichschule.
Ich konnte mich mit dem Schreibstil und dem Protagonisten nicht wirklich anfreunden – eigentlich ein sehr wichtiges Thema, aber für mich der falsche Schreibstil und zu viele Nebenschauplätze, die einfach nur verwirren.
Das Buch „Die Ausweichschule“ ist in zwei Ebenen geschrieben – einmal der Rückblick auf die Ereignisse 2002 und den Gasser-Bericht (Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium unter Leitung des Justizministers Dr. Karl-Heinz Gasser) und um die zwanzig Jahre später begonnene Aufarbeitung aufgrund eines Theaterstück`s über Amokläufe. Der Autor begibt sich an Orte, die mit dem Amoklauf in mehr oder weniger engem Zusammenhang stehen in der Hoffnung, seine Erlebnisse endlich aufarbeiten zu können.
Leseprobe und Klappentext fand ich interessant und aussagefähig – aber ich je weiter ich ins Buch eintauchte, desto weniger holte es mich ab. Den Plot fand ich sehr interessant und spannend – die Umsetzung dann aber eher langweilig und sehr langatmig. Es werden sehr viele Nebenschauplätze angesprochen, welche mit dem eigentlichen Geschehen nicht wirklich was zu tun haben. Mit dem Titel hat dass Buch nicht das Geringste zu tun – es hat mehr was mit dem Innenleben des Hauptprotagonisten mehr als zwanzig Jahre nach dem Amoklauf zu tun als mit der Ausweichschule.
Ich konnte mich mit dem Schreibstil und dem Protagonisten nicht wirklich anfreunden – eigentlich ein sehr wichtiges Thema, aber für mich der falsche Schreibstil und zu viele Nebenschauplätze, die einfach nur verwirren.