Was übrigbleibt
Ich war gespannt, als ich das Thema Amoklauf in Erfurt las. Damals waren nicht nur die Erfurter schockiert, ich fragte mich vor allem, was in dem Täter wohl vor sich gegangen war, dass er so gezielt vorging.
Nun nahm sich der Gewinner eines Debütpreises - damals ein elfjähriger Schüler, der das miterlebte - des Themas an.
Geschickt verknüpft er andere Quellen und nicht zu viele, aber wesentliche Fakten vom Geschehen mit seiner Suche. Er sucht den ganzen Roman über, und dadurch ist er/es so verworren. Mal ist er in Bamberg, dann in Frankfurt, wo er jetzt lebt, dann wieder in der Vergangenheit in Erfurt.
Er hat selbst noch nicht alles verarbeitet und lässt uns daran teilhaben, wie er versucht, seine Seele zufriedenzustellen.
Man kann es Roman nennen, weil sich die Hauptfigur entwickelt hat. Wie es letztendlich passiert ist, bleibt im Dunkeln.
Aber er bricht indirekt und direkt eine Lanze für die Therapie zum Verarbeiten von „Unerklärlichem“.
Erdmann schreibt locker, verständlich und ab und zu im typischen Stil der WhatsAppzeit. Nebensächlich, unbedeutend, kleinlich; manchmal auch witzig.
Interessant wird das Buch, wenn er Wörter erklärt: Amok, Trauma. Oder über die Verhaltensweisen von Menschen schreibt, die das Geschehen unterschiedlich reflektiert haben.
Letztendlich fehlen Angaben oder Hinweise oder Gedanken, was die Gesellschaft daraus gelernt hat oder noch lernen muss.
Sind wir immer wieder der Gewalt ausgesetzt? Oder können wir bei gewissen Anzeichen eingreifen und helfen, dass es nicht erst zum Äußersten kommt und Unschuldige sterben müssen.
Ich fand keine Antwort.
Nun nahm sich der Gewinner eines Debütpreises - damals ein elfjähriger Schüler, der das miterlebte - des Themas an.
Geschickt verknüpft er andere Quellen und nicht zu viele, aber wesentliche Fakten vom Geschehen mit seiner Suche. Er sucht den ganzen Roman über, und dadurch ist er/es so verworren. Mal ist er in Bamberg, dann in Frankfurt, wo er jetzt lebt, dann wieder in der Vergangenheit in Erfurt.
Er hat selbst noch nicht alles verarbeitet und lässt uns daran teilhaben, wie er versucht, seine Seele zufriedenzustellen.
Man kann es Roman nennen, weil sich die Hauptfigur entwickelt hat. Wie es letztendlich passiert ist, bleibt im Dunkeln.
Aber er bricht indirekt und direkt eine Lanze für die Therapie zum Verarbeiten von „Unerklärlichem“.
Erdmann schreibt locker, verständlich und ab und zu im typischen Stil der WhatsAppzeit. Nebensächlich, unbedeutend, kleinlich; manchmal auch witzig.
Interessant wird das Buch, wenn er Wörter erklärt: Amok, Trauma. Oder über die Verhaltensweisen von Menschen schreibt, die das Geschehen unterschiedlich reflektiert haben.
Letztendlich fehlen Angaben oder Hinweise oder Gedanken, was die Gesellschaft daraus gelernt hat oder noch lernen muss.
Sind wir immer wieder der Gewalt ausgesetzt? Oder können wir bei gewissen Anzeichen eingreifen und helfen, dass es nicht erst zum Äußersten kommt und Unschuldige sterben müssen.
Ich fand keine Antwort.