Feine Melancholie
Colin Morgan erzählt die Geschichte aus der Sicht des Außenseiters Brendan, der in einem Bestattungsinstitut arbeitet und eine ganz eigene, nachdenkliche Perspektive auf das Leben und den Tod hat. Seine leise Beobachtungsgabe und die ehrliche, unvoreingenommene Sicht auf die Welt gehen sofort ans Herz.
Im Zentrum steht die berührende Freundschaft zwischen Brendan und seinem besten Freund Ronan. Das abrupte Ausbleiben Ronans zu Schulbeginn und das spätere Wiedersehen im November – als Ronan nach einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt und schwerst beeinträchtigt ist – wird unglaublich eindringlich geschildert. Besonders bewegend ist der Moment im Besprechungsraum: Brendans Weigerung, die Geschichte seines Freundes von Erwachsenen erzählen zu lassen, und sein tiefes Vertrauen darin, dass Ronans eigene Stimme zählt, verleihen dem Auftakt eine gewaltige Tiefe.
Der Schreibstil ist herrlich flüssig, bildhaft und voller feiner Melancholie. Ein wundervoll geschriebener, feinfühliger Auftakt über Freundschaft, Verlust und Wahrheit, der lange nachwirkt und absolut neugierig auf den weiteren Verlauf macht.
Im Zentrum steht die berührende Freundschaft zwischen Brendan und seinem besten Freund Ronan. Das abrupte Ausbleiben Ronans zu Schulbeginn und das spätere Wiedersehen im November – als Ronan nach einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt und schwerst beeinträchtigt ist – wird unglaublich eindringlich geschildert. Besonders bewegend ist der Moment im Besprechungsraum: Brendans Weigerung, die Geschichte seines Freundes von Erwachsenen erzählen zu lassen, und sein tiefes Vertrauen darin, dass Ronans eigene Stimme zählt, verleihen dem Auftakt eine gewaltige Tiefe.
Der Schreibstil ist herrlich flüssig, bildhaft und voller feiner Melancholie. Ein wundervoll geschriebener, feinfühliger Auftakt über Freundschaft, Verlust und Wahrheit, der lange nachwirkt und absolut neugierig auf den weiteren Verlauf macht.