Wenn sich von einem Moment auf den anderen alles verändert
Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihre ruhige und gleichzeitig sehr emotionale Erzählweise überrascht. Im Mittelpunkt steht Brendan, der nicht unbedingt zu den Jugendlichen gehört, die sofort auffallen. Er arbeitet nebenbei bei einem Bestattungsunternehmen und hält diesen ungewöhnlichen Job vor seinen Mitschülern geheim. Nur sein bester Freund Ronan weiß davon. Gerade dadurch bekommt man schon früh das Gefühl, wie wichtig diese Freundschaft für Brendan ist.
Ronan scheint dabei zunächst das komplette Gegenteil von ihm zu sein: sportlich, beliebt und jemand, dem vieles scheinbar mühelos gelingt. Trotzdem verbindet die beiden eine enge Freundschaft, bei der es keine Rolle spielt, wie unterschiedlich sie sind. Brendan selbst kann manchmal kaum verstehen, warum ausgerechnet Ronan ihn als besten Freund ausgesucht hat.
Umso härter trifft die Veränderung nach den Sommerferien. Ronan erscheint plötzlich nicht mehr in der Schule und niemand sagt Brendan wirklich, was los ist. Als er seinen Freund schließlich wiedersieht, sitzt dieser nach einer schweren Hirnverletzung im Rollstuhl und kann nicht mehr sprechen. Besonders berührt hat mich, dass Brendan ihn im ersten Moment kaum wiedererkennt – und dann ein einziges Lächeln genügt, um darin doch wieder seinen besten Freund zu sehen.
Gleichzeitig entsteht ein großes Fragezeichen: Was ist Ronan eigentlich passiert? Dass Brendan keine richtige Antwort darauf bekommt, erzeugt neben der emotionalen Ebene auch Spannung. Besonders schön finde ich seinen Entschluss, nicht hinter Ronans Rücken nach der Wahrheit zu suchen, sondern darauf zu warten, dass sein Freund ihm seine Geschichte irgendwann selbst erzählen kann.
Der Schreibstil ist eher ruhig und unaufgeregt, schafft es aber gerade dadurch, die Gefühle sehr authentisch wirken zu lassen. Ich habe nach diesen wenigen Seiten das Gefühl, dass hier keine einfache Geschichte über einen Unfall auf mich wartet, sondern vor allem eine über Freundschaft, Identität und darüber, wie man damit umgeht, wenn ein geliebter Mensch plötzlich nicht mehr derselbe zu sein scheint.
Ronan scheint dabei zunächst das komplette Gegenteil von ihm zu sein: sportlich, beliebt und jemand, dem vieles scheinbar mühelos gelingt. Trotzdem verbindet die beiden eine enge Freundschaft, bei der es keine Rolle spielt, wie unterschiedlich sie sind. Brendan selbst kann manchmal kaum verstehen, warum ausgerechnet Ronan ihn als besten Freund ausgesucht hat.
Umso härter trifft die Veränderung nach den Sommerferien. Ronan erscheint plötzlich nicht mehr in der Schule und niemand sagt Brendan wirklich, was los ist. Als er seinen Freund schließlich wiedersieht, sitzt dieser nach einer schweren Hirnverletzung im Rollstuhl und kann nicht mehr sprechen. Besonders berührt hat mich, dass Brendan ihn im ersten Moment kaum wiedererkennt – und dann ein einziges Lächeln genügt, um darin doch wieder seinen besten Freund zu sehen.
Gleichzeitig entsteht ein großes Fragezeichen: Was ist Ronan eigentlich passiert? Dass Brendan keine richtige Antwort darauf bekommt, erzeugt neben der emotionalen Ebene auch Spannung. Besonders schön finde ich seinen Entschluss, nicht hinter Ronans Rücken nach der Wahrheit zu suchen, sondern darauf zu warten, dass sein Freund ihm seine Geschichte irgendwann selbst erzählen kann.
Der Schreibstil ist eher ruhig und unaufgeregt, schafft es aber gerade dadurch, die Gefühle sehr authentisch wirken zu lassen. Ich habe nach diesen wenigen Seiten das Gefühl, dass hier keine einfache Geschichte über einen Unfall auf mich wartet, sondern vor allem eine über Freundschaft, Identität und darüber, wie man damit umgeht, wenn ein geliebter Mensch plötzlich nicht mehr derselbe zu sein scheint.