Emotional, aber teils wenig Tiefgang
Der Debutroman von Colin Morgan handelt von Freundschaft, Trauer und dem Erwachsenenwerden. Im Vergleich zum englischen Cover konnte mich das deutsche nicht ganz überzeugen, passte jedoch retrospektiv sehr gut zum Inhalt. Das Thema klingt vielversprechend und die Geschichte an sich hat großes Potential, wurde mir aber an einigen Stellen etwas zu oberflächlich umgesetzt. Die Charaktere wirkten in Denk- und Handlungsweise teils noch sehr jung und wenig nachvollziehbar. Der Schreibstil war angenehm und leicht - erinnerte vom Lesefluss teils eher an ein Drehbuch. Als Verfilmung sehe ich großes Potential, da mich die Geschichte und v.a. die Auseinandersetzung mit dem Tod sowie der Neudefinition einer Freundschaft nach einem Schicksalsschlag (und das alles während dem Erwachsenwerden) sehr überzeugt hat. Nichtsdestotrotz eine sehr solide Geschichte mit emotionalen Höhepunkten. Eine leichte Lektüre für Alle, die nicht zu viel Tiefgang erwarten, aber trotzdem berührt werden möchten.