Fast schon Poetisch

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Die Ballade des Ronan McCoy hat mich emotional überrascht. Das Buch ist wunderschön geschrieben und hat mich mit seiner besonderen Atmosphäre von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist dabei stellenweise fast schon poetisch.

Besonders gut gefallen hat mir die Einsicht in Brendan’s Gedanken. An vielen Stellen ist er für mich unglaublich relatable, weil seine Gedanken und Gefühle so ehrlich und nachvollziehbar dargestellt werden, vor allem weil er noch so jung ist. Mein Herz bricht für diesen jungen Mann, der seinen besten Freund plötzlich neu kennenlernen muss. Ohne viel vorwegzunehmen, steckt darin so viel Schmerz, Unsicherheit und gleichzeitig auch etwas unglaublich Schönes, dass mich Brendans Geschichte sehr berührt hat.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Die kurzen Kapitel machen die Geschichte sehr angenehm zu lesen und sorgen dafür, dass man immer wieder denkt: „Nur noch ein Kapitel.“ Dadurch bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.

Ein absolutes Highlight ist für mich außerdem die umwerfende Covergestaltung.

Was mich aber wahrscheinlich am meisten überrascht hat: Ich habe selten so viel in einem Buch markiert und annotiert. Es gab einfach viele Stellen, die ich festhalten wollte – sei es wegen eines wunderschönen Satzes, eines besonders emotionalen Moments oder weil ich mich in einem Gedanken von Brendan wiedergefunden habe.

Insgesamt ist Die Ballade des Ronan McCoy für mich ein Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern vor allem Gefühle vermittelt. Absolute Empfehlung für alle, die bei Worten auf Papier gerne viel Fühlen.