Herzzerreißend
Ronan McCoy ist Brendans bester Freund, seit jenem ersten Schultag, an dem Brendan Nasenbluten bekam und Ronan sich für ihn einsetzte. Diese besondere Freundschaft ist schön und nachvollziehbar erzählt. Überhaupt fand ich die Charaktere in diesem Roman gelungen. Vor allem Brendan ist eine interessante Hauptfigur. Er denkt über viele Dinge intensiv nach, hinterfragt sich und andere Menschen und hat zudem einen Nebenjob im Bestattungsinstitut von Mr. Feeney, wo er zwar nur die Autos wäscht, sich aber dennoch mit Trauer und Verlust auseinandersetzen muss. Das Thema geht ihm nahe, es betrifft ihn seit dem Tod seiner Granny auch persönlich.
Dann schlägt das Schicksal erneut zu und zwingt Brendan und Ronan, ihre Freundschaft neu zu erfinden. Aus ihrem Umfeld erhalten sie dabei mehr oder weniger Unterstützung, vieles gestaltet sich schwierig, ihre Rollen sind jetzt andere. Der Roman zeigt gut auf, was das für die beiden und ihren Alltag bedeutet, auch für ihre Familien und z.B. Jennifer, die sich in Brendan verliebt hat.
Mir war lange nicht klar, wie die Geschichte ausgehen könnte, die sich teilweise wie eine emotionale Achterbahnfahrt las. Tatsächlich gab es dann eine Szene, bei der sogar ich ein Taschentuch brauchte, obwohl ich sonst beim Lesen eigentlich nicht zum Weinen neige. Insofern finde ich es angemessen, den Roman als herzzerreißend zu bezeichnen.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass manches im Buch erst geheimnisvoll angedeutet und dann nicht klar aufgelöst wird. So bleiben ein paar Dinge im Verborgenen, von denen ich mir gewünscht hätte, sie konkret zu erfahren. Aber ansonsten hat mir diese irische Ballade von Colin Morgan sehr gut gefallen!
Dann schlägt das Schicksal erneut zu und zwingt Brendan und Ronan, ihre Freundschaft neu zu erfinden. Aus ihrem Umfeld erhalten sie dabei mehr oder weniger Unterstützung, vieles gestaltet sich schwierig, ihre Rollen sind jetzt andere. Der Roman zeigt gut auf, was das für die beiden und ihren Alltag bedeutet, auch für ihre Familien und z.B. Jennifer, die sich in Brendan verliebt hat.
Mir war lange nicht klar, wie die Geschichte ausgehen könnte, die sich teilweise wie eine emotionale Achterbahnfahrt las. Tatsächlich gab es dann eine Szene, bei der sogar ich ein Taschentuch brauchte, obwohl ich sonst beim Lesen eigentlich nicht zum Weinen neige. Insofern finde ich es angemessen, den Roman als herzzerreißend zu bezeichnen.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass manches im Buch erst geheimnisvoll angedeutet und dann nicht klar aufgelöst wird. So bleiben ein paar Dinge im Verborgenen, von denen ich mir gewünscht hätte, sie konkret zu erfahren. Aber ansonsten hat mir diese irische Ballade von Colin Morgan sehr gut gefallen!