Manchmal bedeutet Liebe auch, jemanden weitergehen zu lassen
Die Ballade von Ronan McCoy hat mich vor allem durch die besondere Freundschaft zwischen Brendan und Ronan berührt. Die beiden stehen kurz vor einem neuen Lebensabschnitt und haben eigentlich vor, gemeinsam erwachsen zu werden. Doch nach einem schicksalhaften Sommer ist plötzlich nichts mehr so, wie es einmal war.
Brendan muss lernen, mit einer völlig neuen Realität umzugehen. Sein bester Freund, der ihm immer Halt gegeben hat, braucht nun selbst Hilfe. Gleichzeitig beginnt Brendan langsam, sein eigenes Leben weiterzuleben und über seine Zukunft nachzudenken. Genau dieser innere Konflikt macht die Geschichte für mich so besonders: Darf man glücklich sein und eigene Träume verfolgen, wenn ein Mensch, mit dem man diese Träume teilen wollte, zurückbleibt?
Colin Morgan erzählt dabei sehr gefühlvoll, ohne die Geschichte unnötig kitschig oder dramatisch wirken zu lassen. Neben den schweren Momenten gibt es immer wieder humorvolle und warmherzige Szenen, die den Roman wunderbar ausbalancieren. Besonders Brendan als Erzähler ist mir dabei ans Herz gegangen, weil seine Gedanken und Unsicherheiten sehr nachvollziehbar wirken.
Für mich ist das Buch deshalb nicht einfach nur eine Geschichte über Verlust. Es geht genauso um Freundschaft, Schuldgefühle, Veränderung und die schwierige Erkenntnis, dass Erwachsenwerden manchmal bedeutet, seinen eigenen Weg zu finden – auch wenn man ihn sich ursprünglich ganz anders vorgestellt hat.
Eine leise, ehrliche und unglaublich berührende Geschichte über Freundschaft und das Loslassen. Traurig, aber gleichzeitig voller Wärme und Hoffnung – und definitiv ein Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.
Brendan muss lernen, mit einer völlig neuen Realität umzugehen. Sein bester Freund, der ihm immer Halt gegeben hat, braucht nun selbst Hilfe. Gleichzeitig beginnt Brendan langsam, sein eigenes Leben weiterzuleben und über seine Zukunft nachzudenken. Genau dieser innere Konflikt macht die Geschichte für mich so besonders: Darf man glücklich sein und eigene Träume verfolgen, wenn ein Mensch, mit dem man diese Träume teilen wollte, zurückbleibt?
Colin Morgan erzählt dabei sehr gefühlvoll, ohne die Geschichte unnötig kitschig oder dramatisch wirken zu lassen. Neben den schweren Momenten gibt es immer wieder humorvolle und warmherzige Szenen, die den Roman wunderbar ausbalancieren. Besonders Brendan als Erzähler ist mir dabei ans Herz gegangen, weil seine Gedanken und Unsicherheiten sehr nachvollziehbar wirken.
Für mich ist das Buch deshalb nicht einfach nur eine Geschichte über Verlust. Es geht genauso um Freundschaft, Schuldgefühle, Veränderung und die schwierige Erkenntnis, dass Erwachsenwerden manchmal bedeutet, seinen eigenen Weg zu finden – auch wenn man ihn sich ursprünglich ganz anders vorgestellt hat.
Eine leise, ehrliche und unglaublich berührende Geschichte über Freundschaft und das Loslassen. Traurig, aber gleichzeitig voller Wärme und Hoffnung – und definitiv ein Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.