Sehr emotional
Klappentext
Ronan McCoy ist nicht nur Brendans bester Freund: Er ist der Mensch, der Brendan vor der Welt schützt. Solange Ronan da ist, bleibt das Dunkle in ihm still. Zu Beginn des neuen Schuljahres – dem letzten, bevor sie aufs College gehen, ihre ersten Jobs annehmen oder von zu Hause wegziehen – wartet Brendan wie immer am Schultor. Doch Ronan taucht nie auf.
Dieser Sommer hat alles verändert. Ronan wird nie wieder der sein, der er war. Jetzt will Brendan derjenige sein, der Ronan beschützt und für ihn da ist. Doch mit jedem Tag, der vergeht, scheint das Leben den einen zu verlassen und in dem anderen trotz Trauer und Hilflosigkeit aufzublühen …
Ist es Verrat oder der größte Beweis von Freundschaft, wenn man die Träume, die man einst zu zweit hatte, allein verwirklicht?
Meine Meinung
Dass dieses Buch keine leichte Kost sein würde, war mir schon während der Leseproben klar. Aber dass es so schwer zu bewerten sein würde, habe ich nicht erwartet.
Zuerst mal zum Positiven… das Buch behandelt unglaublich schwere Themen sehr liebevoll und sensibel. Die Familie McCoy hat mit dem Unfall ihres Sohnes ein schwerer Schicksalsschlag getroffen und sie müssen ihr ganzes Leben nach den neuen Bedürfnissen von Ronan ausrichten. Dass Brendan sich nicht von ihm abwendet, als er davon erfährt, spricht so sehr für ihn, wo er doch selbst in diesen Zeiten unter großem Druck steht, denn das Erwachsenwerden steht unmittelbar vor der Tür.
Und obwohl man schon am Anfang ahnen kann, wo sich die Geschichte hinentwickeln wird, ist sie nicht düster und schwer, sondern irgendwie leicht und hoffnungsvoll. Sie zeigt, dass man auch aus dem Verlust einer geliebten Person Hoffnung und Kraft ziehen kann. Und dass Trauer nicht immer gleich aussieht (wie einer der Charaktere Brendan verrät).
Das fand ich unglaublich schön.
Nicht so sehr gefallen hat mir teilweise die Umsetzung. Stilistisch ist das Buch nicht ganz ausgereift, in meinen Augen. Die Dialoge wirken teilweise überspitzt und unnötig in die Länge gezogen, was zwar auch ein brilliantes Stilmittel sein könnte, was über die allgemeine Sprachlosigkeit hinwegtäuschen sollte, teilweise aber eher nervig daher kam. Auch hätte ich mir ein bisschen mehr “Kumpelzeit” , also generell mehr Fokus auf Brendan und Ronan erhofft.
Fazit
Ein schweres Buch über das Erwachsenwerden und den Umgang mit Verlust und Trauer, das aber trotzdem irgendwie hoffnungsvoll daherkommt, mit einigen stilistischen Schwächen.
Ich vergebe ***/* Sterne
Ronan McCoy ist nicht nur Brendans bester Freund: Er ist der Mensch, der Brendan vor der Welt schützt. Solange Ronan da ist, bleibt das Dunkle in ihm still. Zu Beginn des neuen Schuljahres – dem letzten, bevor sie aufs College gehen, ihre ersten Jobs annehmen oder von zu Hause wegziehen – wartet Brendan wie immer am Schultor. Doch Ronan taucht nie auf.
Dieser Sommer hat alles verändert. Ronan wird nie wieder der sein, der er war. Jetzt will Brendan derjenige sein, der Ronan beschützt und für ihn da ist. Doch mit jedem Tag, der vergeht, scheint das Leben den einen zu verlassen und in dem anderen trotz Trauer und Hilflosigkeit aufzublühen …
Ist es Verrat oder der größte Beweis von Freundschaft, wenn man die Träume, die man einst zu zweit hatte, allein verwirklicht?
Meine Meinung
Dass dieses Buch keine leichte Kost sein würde, war mir schon während der Leseproben klar. Aber dass es so schwer zu bewerten sein würde, habe ich nicht erwartet.
Zuerst mal zum Positiven… das Buch behandelt unglaublich schwere Themen sehr liebevoll und sensibel. Die Familie McCoy hat mit dem Unfall ihres Sohnes ein schwerer Schicksalsschlag getroffen und sie müssen ihr ganzes Leben nach den neuen Bedürfnissen von Ronan ausrichten. Dass Brendan sich nicht von ihm abwendet, als er davon erfährt, spricht so sehr für ihn, wo er doch selbst in diesen Zeiten unter großem Druck steht, denn das Erwachsenwerden steht unmittelbar vor der Tür.
Und obwohl man schon am Anfang ahnen kann, wo sich die Geschichte hinentwickeln wird, ist sie nicht düster und schwer, sondern irgendwie leicht und hoffnungsvoll. Sie zeigt, dass man auch aus dem Verlust einer geliebten Person Hoffnung und Kraft ziehen kann. Und dass Trauer nicht immer gleich aussieht (wie einer der Charaktere Brendan verrät).
Das fand ich unglaublich schön.
Nicht so sehr gefallen hat mir teilweise die Umsetzung. Stilistisch ist das Buch nicht ganz ausgereift, in meinen Augen. Die Dialoge wirken teilweise überspitzt und unnötig in die Länge gezogen, was zwar auch ein brilliantes Stilmittel sein könnte, was über die allgemeine Sprachlosigkeit hinwegtäuschen sollte, teilweise aber eher nervig daher kam. Auch hätte ich mir ein bisschen mehr “Kumpelzeit” , also generell mehr Fokus auf Brendan und Ronan erhofft.
Fazit
Ein schweres Buch über das Erwachsenwerden und den Umgang mit Verlust und Trauer, das aber trotzdem irgendwie hoffnungsvoll daherkommt, mit einigen stilistischen Schwächen.
Ich vergebe ***/* Sterne