Tröstlich und todtraurig

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senfblüte Avatar

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Die Ballade von Ronan McCoy ist ein sehr schönes, aber auch sehr emotionales Buch. Der Protagonist verliert seinen besten und einzigen Freund. Er ist ein introvertierter, lieber Typ, der ohne seinen guten Freund im Kosmos der Schule plötzlich hilflos und allein zurückbleibt.
Bisher hat ihn diese Freundschaft getragen, jetzt muss er es sein, der versucht den Freund wieder aufzufangen und gleichzeitig irgendwie noch seinen Alltag zu bestreiten.
Sein Freund kommt zurück, kann wieder Teil seines Lebens sein - allerdings ist er nicht mehr der sportliche Überflieger, den er noch vor den Sommerferien gekannt hat. Gleichzeitig gibt es Potenzial zum Wachsen, aber auch Spannungen, denn mit neuen Rollen funktioniert eine Freundschaft anders. Ronan ist ein starker Charakter und dem Leser bleibt zwischendurch viel Spielraum sich auch in die Zwischentöne zu vertiefen und zu lesen was nicht gesagt wird.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich begeistert, wie ich es gar nicht erwartet hatte. Ich habe gelacht und geweint und am Ende war ich sehr versöhnt mit der Welt, weil das Buch mich sehr gut emotional mitgenommen und am Ende auch wieder aufgebaut hat.
Ich hätte das Buch düsterer erwartet und wurde positiv überrascht, denn es ist sehr positiv und lebensbejahend geschrieben, auch wenn es sich um ein ernstes Thema handelt.