Das Gold der See
Eine Bernsteinforscherin am Lichtenberg Institut.
Ein kleines Mädchen, das für seinen besten Freund einen Bernstein in der baltischen See findet.
Manche Wege sind seit Urzeiten vorbestimmt, sich zu kreuzen.
Ganz wunderbar und atmosphärisch erzählt uns „Die Bernsteinfischerin“ die Geschichte von zwei Frauen auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Beiden Figuren nähert sich die Autorin behutsam an, lässt den Charakteren Raum zur Entwicklung. Da ist Julika, die in der Pflege ihrer Mutter und der Enge ihres Lebens gefangen ist. Und da ist Ebba, immer auf der Suche nach Weite. Zwei Frauenleben, in denen Bernstein eine ganz besondere Rolle spielt.
Mich hat der Roman mit seiner ruhigen und geradezu unspektakulären Erzählweise rasch in seinen Bann gezogen. Besonders stark fand ich die Szenen am Meer, wo die Naturgewalten atmosphärisch greifbar geschildert wurden. Dazu gab es jede Menge Wissenswertes über Bernstein, das mir in diesem Ausmaß vorher nicht bekannt war.
Mir hat es aber ganz besonders die Figur der Ebba angetan, ein starker Frauencharakter, auch oder gerade weil sie sich selbst ganz anders begreift und sieht. Ihre Selbstzweifel und Kämpfe sind nachvollziehbar, die gesellschaftlichen Zwänge und Erwartungen spürbar und ihre Stärke damit umso beeindruckender. Nicht zuletzt diese Strahlkraft auf Julika führt die Fäden letztendlich zusammen.
„Es ist tragisch. Schrecklich. Und schön. Und alles zur gleichen Zeit. Wie es dieses Leben so oft ist, seit ich genauer hinschaue.“
Ein ruhiger, aber intensiver Roman, den ich gerne weiterempfehle.
Ein kleines Mädchen, das für seinen besten Freund einen Bernstein in der baltischen See findet.
Manche Wege sind seit Urzeiten vorbestimmt, sich zu kreuzen.
Ganz wunderbar und atmosphärisch erzählt uns „Die Bernsteinfischerin“ die Geschichte von zwei Frauen auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Beiden Figuren nähert sich die Autorin behutsam an, lässt den Charakteren Raum zur Entwicklung. Da ist Julika, die in der Pflege ihrer Mutter und der Enge ihres Lebens gefangen ist. Und da ist Ebba, immer auf der Suche nach Weite. Zwei Frauenleben, in denen Bernstein eine ganz besondere Rolle spielt.
Mich hat der Roman mit seiner ruhigen und geradezu unspektakulären Erzählweise rasch in seinen Bann gezogen. Besonders stark fand ich die Szenen am Meer, wo die Naturgewalten atmosphärisch greifbar geschildert wurden. Dazu gab es jede Menge Wissenswertes über Bernstein, das mir in diesem Ausmaß vorher nicht bekannt war.
Mir hat es aber ganz besonders die Figur der Ebba angetan, ein starker Frauencharakter, auch oder gerade weil sie sich selbst ganz anders begreift und sieht. Ihre Selbstzweifel und Kämpfe sind nachvollziehbar, die gesellschaftlichen Zwänge und Erwartungen spürbar und ihre Stärke damit umso beeindruckender. Nicht zuletzt diese Strahlkraft auf Julika führt die Fäden letztendlich zusammen.
„Es ist tragisch. Schrecklich. Und schön. Und alles zur gleichen Zeit. Wie es dieses Leben so oft ist, seit ich genauer hinschaue.“
Ein ruhiger, aber intensiver Roman, den ich gerne weiterempfehle.