Die Faszination des Bernsteins
Beim Anblick des Buchcovers wird auch unabhängig vom Buchtitel direkt klar, dass ein Handlungsort dieses Romans die Ostseeküste ist. Die Geschichte wird dann auf zwei Zeitebenen erzählt und zwei Frauen stehen im Mittelpunkt der Handlung.
Julika beschäftigt sich an der Uni mit Bernstein und dem, was in diesem oft konserviert wurde. Zugleich trägt sie aber große Verantwortung für ihre Mutter, die sie gemeinsam mit ihrem Vater betreut, seit diese nach dem Unfalltod von Julikas Schwester in eine Depression gefallen ist. Als sie in einem Bernstein dann aber einen außergewöhnlichen Fund macht, überredet ihr Professor sie, an die Ostsee zu fahren, um herauszufinden, wo genau dieses Exponat gefunden wurde. So stößt sie auf Ebba, die alt und zurückgezogen in einem baufälligen Bungalow über einer Steilküste lebt und zunächst wenig begeistert auf den Besuch reagiert.
Nach und nach erfährt man dann mehr über die Lebensgeschichte von Ebba und versteht so besser, warum sie sich für das Einsiedlerinnen-Leben entschieden hat. Und auch Julika muss anfangen, sich darüber klar zu werden, ob sie weiterhin ihr eigenes Leben und ihre wissenschaftliche Arbeit hintenan stellen will, um voll für ihre Mutter da zu sein.
Ich fand die Geschichte sehr lesenswert. Ich mag Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen, teils in der Vergangenheit, teils in der Gegenwart. Zudem mag ich den Schauplatz an der Ostsee und fand es auch interessant, mehr über Bernstein zu erfahren. Die beiden Protagonistinnen sind spannende Persönlichkeiten, die jeweils ihre Ecken und Kanten aufweisen, aber auf ihre Art sympathisch sind. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch anschaulich. Mit der Sprecherin des Hörbuchs war ich ebenfalls sehr zufrieden. Man konnte ihr angenehm folgen und ihre Vortragsweise passte zur Atmosphäre des Romans.
Julika beschäftigt sich an der Uni mit Bernstein und dem, was in diesem oft konserviert wurde. Zugleich trägt sie aber große Verantwortung für ihre Mutter, die sie gemeinsam mit ihrem Vater betreut, seit diese nach dem Unfalltod von Julikas Schwester in eine Depression gefallen ist. Als sie in einem Bernstein dann aber einen außergewöhnlichen Fund macht, überredet ihr Professor sie, an die Ostsee zu fahren, um herauszufinden, wo genau dieses Exponat gefunden wurde. So stößt sie auf Ebba, die alt und zurückgezogen in einem baufälligen Bungalow über einer Steilküste lebt und zunächst wenig begeistert auf den Besuch reagiert.
Nach und nach erfährt man dann mehr über die Lebensgeschichte von Ebba und versteht so besser, warum sie sich für das Einsiedlerinnen-Leben entschieden hat. Und auch Julika muss anfangen, sich darüber klar zu werden, ob sie weiterhin ihr eigenes Leben und ihre wissenschaftliche Arbeit hintenan stellen will, um voll für ihre Mutter da zu sein.
Ich fand die Geschichte sehr lesenswert. Ich mag Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen, teils in der Vergangenheit, teils in der Gegenwart. Zudem mag ich den Schauplatz an der Ostsee und fand es auch interessant, mehr über Bernstein zu erfahren. Die beiden Protagonistinnen sind spannende Persönlichkeiten, die jeweils ihre Ecken und Kanten aufweisen, aber auf ihre Art sympathisch sind. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch anschaulich. Mit der Sprecherin des Hörbuchs war ich ebenfalls sehr zufrieden. Man konnte ihr angenehm folgen und ihre Vortragsweise passte zur Atmosphäre des Romans.