Dieses Buch weckt die Lust auf Bernsteinsuche
Das Cover von "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin erinnert mich sehr stark an die Sonnenuntergänge an der Küste Westjütlands in Dänemark, die ich schon als Kind geliebt habe. Auch beim Lesen musste ich immer wieder daran denken, wie ich selbst an diesen Stränden (unerfolgreich) nach Bernstein gesucht habe. Auch wenn das Buch nicht in Westjütland spielt, hat es mich damit von der ersten Seite an einen ganz besonderen Ort zurückversetzt.
In diesem Roman geht es nicht nur um die Suche nach Bernstein, sondern auch darum, was sich in ihm entdecken lässt und welche Geschichten er in sich trägt. Julika, die sich neben ihrer Arbeit auch um ihre depressive Mutter kümmert, forscht an Einschlüssen in Bernstein. Als sie dabei auf ein besonders spannendes Exemplar stößt, führt sie ihre Entdeckung zu Ebba, der zweiten Protagonistin des Romans, die wir Leser bereits kennen.
Besonders gut gefallen hat mir die Verbindung der beiden Zeitebenen. Während wir Ebbas Lebensgeschichte von ihrer Kindheit bis in die Gegenwart verfolgen, lernen wir auch Julikas Vergangenheit kennen und verstehen zunehmend besser, wie diese ihr heutiges Leben prägt.
Beide Frauen sind für mich starke Persönlichkeiten, die sich den Herausforderungen ihres Lebens stellen und dabei trotzdem die Menschen um sich herum nicht vergessen. Julika hat mich gerade zu Beginn allerdings manchmal etwas frustriert, weil sie für meine Begriffe zu sehr auf die Bedürfnisse ihrer Familie achtet und dabei ihre eigenen zurückstellt. Sie dürfte ruhig öfter an sich selbst denken! Umso spannender ist es, die Entwicklung der beiden Frauen zu verfolgen und nach und nach zu erfahren, welche Erlebnisse sie zu den Menschen gemacht haben, die sie heute sind. Das gelingt Lisa Quentin auf sehr schöne Weise.
Insgesamt ist "Die Bernsteinfischerin" ein atmosphärischer Roman, der Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander verbindet und seine Figuren liebevoll entwickelt. Bei mir hat er vor allem eines ausgelöst: die große Sehnsucht, wieder an die Nordsee zu fahren, über die Strände Westjütlands zu spazieren und selbst nach Bernstein zu suchen.
In diesem Roman geht es nicht nur um die Suche nach Bernstein, sondern auch darum, was sich in ihm entdecken lässt und welche Geschichten er in sich trägt. Julika, die sich neben ihrer Arbeit auch um ihre depressive Mutter kümmert, forscht an Einschlüssen in Bernstein. Als sie dabei auf ein besonders spannendes Exemplar stößt, führt sie ihre Entdeckung zu Ebba, der zweiten Protagonistin des Romans, die wir Leser bereits kennen.
Besonders gut gefallen hat mir die Verbindung der beiden Zeitebenen. Während wir Ebbas Lebensgeschichte von ihrer Kindheit bis in die Gegenwart verfolgen, lernen wir auch Julikas Vergangenheit kennen und verstehen zunehmend besser, wie diese ihr heutiges Leben prägt.
Beide Frauen sind für mich starke Persönlichkeiten, die sich den Herausforderungen ihres Lebens stellen und dabei trotzdem die Menschen um sich herum nicht vergessen. Julika hat mich gerade zu Beginn allerdings manchmal etwas frustriert, weil sie für meine Begriffe zu sehr auf die Bedürfnisse ihrer Familie achtet und dabei ihre eigenen zurückstellt. Sie dürfte ruhig öfter an sich selbst denken! Umso spannender ist es, die Entwicklung der beiden Frauen zu verfolgen und nach und nach zu erfahren, welche Erlebnisse sie zu den Menschen gemacht haben, die sie heute sind. Das gelingt Lisa Quentin auf sehr schöne Weise.
Insgesamt ist "Die Bernsteinfischerin" ein atmosphärischer Roman, der Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander verbindet und seine Figuren liebevoll entwickelt. Bei mir hat er vor allem eines ausgelöst: die große Sehnsucht, wieder an die Nordsee zu fahren, über die Strände Westjütlands zu spazieren und selbst nach Bernstein zu suchen.