Für alle Fans vom Meer und tiefen Emotionen

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celinairena Avatar

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„Es ist tragisch. Schrecklich. Und schön. Und alles oft zur gleichen Zeit. Wie dieses Leben so oft, seit ich genauer hinschaue.“

Genau dieser Satz im Buch fängt auch die Stimmung des Werkes ein. Lisa Quentin hat eine so schöne, aber auch traurige Geschichte geschrieben, die noch lange in Gedanken bleibt. Ich mochte es sehr, dass zwei Geschichten erzählt wurden, die sich später verwoben haben. Besonders Ebbas Geschichte fand ich spannend. Während ich Julikas Storyline vor allem interessant fand, weil man so viel über Bernsteine gelernt hat. Und genau das macht das Buch auch aus: die gute Recherche. Ich bin an der Lübecker Bucht aufgewachsen, war viel am Brodtener Ufer und die Stimmung des Meeres wurde einfach perfekt eingefangen. Lisa Quentin hat es geschafft, die Emotionen der Protagonisten makellos mit dem Meer zu spiegeln. Außerdem schafft es die Autorin wirklich auf eine tolle Art, ein Bernsteine als wissenschaftliches Thema an den Leser heranzuführen.

Ich persönlich fand den Klappentext etwas irreführend und habe nicht so viel Traurigkeit/Melancholie erwartet. Julikas Leben ist kein einfaches und das wird auch in den ersten Seiten des Buches direkt klar. Es geht viel um Trauer sowohl in Ebbas als auch in Julikas Storyline und das habe ich so nicht erwartet. Leider fand ich Julikas Konflikt nicht gut genug aufgelöst und auch ein bisschen zufällig aufgelöst. Aber das ist ehrlich gesagt das Einzige, was ich kritisieren kann!

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auch „Offene See“ von Benjamin Meyers toll fand, und ganz es auch allen anderen nur wärmstens ans Herz legen!