Liebe und Vergänglichkeit
„Allein, aber niemals einsam, weil sie verbunden war mit allem, was sie umgab. Dem Himmel, dem Wind, dem Wasser, den Pflanzen.“
Ebba wächst in den 1940er Jahren an der ostpreußischen Küste auf. Im Winter begleitet sie ihren Vater häufig zum Bernsteinfischen. Wenn die Stürme wüten und die See besonders rau ist, dann ist der Fang meist am besten. Ebba behält heimlich ein besonders schönes Exemplar mit einer Inklusion und versteckt es bei ihrem Kinderfreund Leo.
Julika forscht zum Bernstein und untersucht für ihre Dissertation den ostpreußischen Stein. Sie will mehr über den Fundort erfahren und versucht die Finderin ausfindig zu machen. Durch Julikas Hartnäckigkeit und akribische Vorgehensweise , kann sie die Finderin aufspüren. Die Kunst führt Julika zu Ebba.
Die Geschichte wird auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mit Fortgang der Geschichte setzt sich langsam ein Bild zusammen. Es geht um Ebbas Lebensweg, ihre Flucht aus Ostpreußen, den Tourismus in Niendorf, Leo und ihr Leben an der Ostsee und mit der Ostsee. Für Julika eröffnen sich durch das Ausbrechen aus ihrem zu Hause neue Wege. Was verbindet die beiden Frauen?
Beide Frauen lieben Bernstein. Ansonsten sind sie sehr verschieden. Beide Frauen haben schwere Schicksalsschläge erlitten und mussten ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Schade, dass man beide Frauen nicht länger gemeinsam begleiten kann.
In dem Roman spielt die Ostsee eine wesentliche Rolle. Sie gibt und sie nimmt. Für Ebba ist sie die Basis für die Liebe und die Vergänglichkeit. Für Julika ist die Fahrt zur Ostsee der Start in etwas Neues.
Mir hat Ebba außerordentlich gut gefallen. Vieles an ihr ist so widersprüchlich. Sie verschließt sich vor der Welt und öffnet sich durch ihre Kunst. Die Liebe zu Leo, aber auch die damit verbundenen Enttäuschungen, haben mich beeindruckt.
Mit Julika konnte ich nicht warm werden. Sie blieb zu blass. Auch ihre persönliche Geschichte konnte mich nicht packen. Die finsteren Jahre in ihrem Elternhaus, sind durch Spontanheilungen nicht mehr relevant. Das hat mich nicht überzeugt. Dieser Teil des Romans wirkt auf mich zu konstruiert.
Fazit: Ein schöner Roman über die Liebe, die Vergänglichkeit und die gewaltige Ostsee.
Ebba wächst in den 1940er Jahren an der ostpreußischen Küste auf. Im Winter begleitet sie ihren Vater häufig zum Bernsteinfischen. Wenn die Stürme wüten und die See besonders rau ist, dann ist der Fang meist am besten. Ebba behält heimlich ein besonders schönes Exemplar mit einer Inklusion und versteckt es bei ihrem Kinderfreund Leo.
Julika forscht zum Bernstein und untersucht für ihre Dissertation den ostpreußischen Stein. Sie will mehr über den Fundort erfahren und versucht die Finderin ausfindig zu machen. Durch Julikas Hartnäckigkeit und akribische Vorgehensweise , kann sie die Finderin aufspüren. Die Kunst führt Julika zu Ebba.
Die Geschichte wird auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mit Fortgang der Geschichte setzt sich langsam ein Bild zusammen. Es geht um Ebbas Lebensweg, ihre Flucht aus Ostpreußen, den Tourismus in Niendorf, Leo und ihr Leben an der Ostsee und mit der Ostsee. Für Julika eröffnen sich durch das Ausbrechen aus ihrem zu Hause neue Wege. Was verbindet die beiden Frauen?
Beide Frauen lieben Bernstein. Ansonsten sind sie sehr verschieden. Beide Frauen haben schwere Schicksalsschläge erlitten und mussten ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Schade, dass man beide Frauen nicht länger gemeinsam begleiten kann.
In dem Roman spielt die Ostsee eine wesentliche Rolle. Sie gibt und sie nimmt. Für Ebba ist sie die Basis für die Liebe und die Vergänglichkeit. Für Julika ist die Fahrt zur Ostsee der Start in etwas Neues.
Mir hat Ebba außerordentlich gut gefallen. Vieles an ihr ist so widersprüchlich. Sie verschließt sich vor der Welt und öffnet sich durch ihre Kunst. Die Liebe zu Leo, aber auch die damit verbundenen Enttäuschungen, haben mich beeindruckt.
Mit Julika konnte ich nicht warm werden. Sie blieb zu blass. Auch ihre persönliche Geschichte konnte mich nicht packen. Die finsteren Jahre in ihrem Elternhaus, sind durch Spontanheilungen nicht mehr relevant. Das hat mich nicht überzeugt. Dieser Teil des Romans wirkt auf mich zu konstruiert.
Fazit: Ein schöner Roman über die Liebe, die Vergänglichkeit und die gewaltige Ostsee.