Stein der Verbindung

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
msl_kl Avatar

Von

Julika ist Bernsteinforscherin und bekommt ein besonders schönes Exemplar auf den Tisch. Sie will unbedingt wissen, wo der Stein gefunden wurde und stößt bei ihrer Recherche auf Ebba, die schon als kleines Kind in den 40er Jahren nach Bernstein gesucht hat und ohne das Meer nicht leben kann. Julika muss diese Frau unbedingt treffen!

Erzählt wird die Geschichte in zwei Handlungssträngen. In der Vergangenheit beginnt es, als Ebba noch ein kleines Mädchen war. In der Gegenwart beginnt es mit dem der Recherche von Julika und wird dann fortgeführt mit der Suche und dem Treffen mit Ebba. Die Handlung wurde gut dargestellt. Ich konnte Julikas private Zerrissenheit sehr nachvollziehen. Sie hat ihre Schwester verloren, ihre Mutter ist seitdem in Depressionen versunken und kaum ansprechbar. Die familiäre Situation bei Julika ist emotional sehr schlimm. Mir hat aber auch Ebbas Geschichte sehr gut gefallen. Sie beschreibt, was es bedeutet, als Kind flüchten zu müssen. Sie konnte nie das ausleben, was sie eigentlich wollte. Zwei Schicksale, die zusammengeführt werden, ergeben am Ende einen schönen Abschluss. Ich fand die Geschichte sehr gefühlvoll erzählt. Man konnte sie leicht lesen und ein bisschen was über den Bernstein erfahren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.