Tolle Atmosphäre
Hallo ihr Lieben,
heute habe ich meine Rezension zu „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin für euch. Auf dieses Buch war ich voller Vorfreude, weil schon der Klappentext inklusive der Bernsteinfischer – Thematik und dem Meeres Setting perfekt für den Sommer klang.
In diesem Buch geht es um die Protagonistinnen Julika und Ebba. Julika arbeitet als Bernsteinforscherin und liebt es in längst vergangene Welten einzutauchen, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde, faszinieren sie immer wieder. Nach der Arbeit scheint das Leben stillzustehen, denn abends kümmert sie sich um ihre kranke Mutter. Als Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, führt sie dieser an die Ostsee, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen, da Lisa Quentin einen leicht und angenehm zu lesenden Schreibstil hat. Daneben versteht sie es bildhafte Beschreibungen und teilweise fast poetische Betrachtungen einfließen zu lassen, die eine tolle Atmosphäre entstehen lassen. Die Meeresszenen waren hierbei ein absolutes Highlight für mich. Ich habe es geliebt, besonders bei Rückblicken in Ebba’s Vergangenheit. Die Geschichte arbeitet mit Rückblicken und Gegenwartsszenen und hat es dadurch geschafft meine Neugier auf die weiteren Geschehnisse konstant oben zu halten.
Der Erzählstrang rund um Julika war für mich nicht so fesselnd und berührend, wie der um Ebba, da letzterer, für mich, mehr Tiefgang und eine facettenreichere Protagonistin hatte. Die Verknüpfung und wie die beiden Frauen zueinander geführt wurden mochte ich sehr gerne. Das Ende schwächelte, in meinen Augen, leider in manchen Punkten. So war mir Julika’s familiäre und persönliche Entwicklung etwas zu glatt und die einige Dinge waren mir zu unrealistisch ( Krankenhaus ). Hier hätte ich mir irgendwie etwas anderes gewünscht. Dennoch war „Die Bernsteinfischerin“ eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat und durch den Schreibstil der Autorin dazu führt, dass ich auch wieder zu einem Buch von ihr greifen würde.
heute habe ich meine Rezension zu „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin für euch. Auf dieses Buch war ich voller Vorfreude, weil schon der Klappentext inklusive der Bernsteinfischer – Thematik und dem Meeres Setting perfekt für den Sommer klang.
In diesem Buch geht es um die Protagonistinnen Julika und Ebba. Julika arbeitet als Bernsteinforscherin und liebt es in längst vergangene Welten einzutauchen, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde, faszinieren sie immer wieder. Nach der Arbeit scheint das Leben stillzustehen, denn abends kümmert sie sich um ihre kranke Mutter. Als Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, führt sie dieser an die Ostsee, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen, da Lisa Quentin einen leicht und angenehm zu lesenden Schreibstil hat. Daneben versteht sie es bildhafte Beschreibungen und teilweise fast poetische Betrachtungen einfließen zu lassen, die eine tolle Atmosphäre entstehen lassen. Die Meeresszenen waren hierbei ein absolutes Highlight für mich. Ich habe es geliebt, besonders bei Rückblicken in Ebba’s Vergangenheit. Die Geschichte arbeitet mit Rückblicken und Gegenwartsszenen und hat es dadurch geschafft meine Neugier auf die weiteren Geschehnisse konstant oben zu halten.
Der Erzählstrang rund um Julika war für mich nicht so fesselnd und berührend, wie der um Ebba, da letzterer, für mich, mehr Tiefgang und eine facettenreichere Protagonistin hatte. Die Verknüpfung und wie die beiden Frauen zueinander geführt wurden mochte ich sehr gerne. Das Ende schwächelte, in meinen Augen, leider in manchen Punkten. So war mir Julika’s familiäre und persönliche Entwicklung etwas zu glatt und die einige Dinge waren mir zu unrealistisch ( Krankenhaus ). Hier hätte ich mir irgendwie etwas anderes gewünscht. Dennoch war „Die Bernsteinfischerin“ eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat und durch den Schreibstil der Autorin dazu führt, dass ich auch wieder zu einem Buch von ihr greifen würde.