Über zwei Frauen mit besonderem Lebensweg

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leiraya Avatar

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Bernstein ist ein sehr besonderes Material und dass ich mehr darüber in einem Roman erfahren durfte, fand ich sehr gelungen.


Deshalb hat es mir auch sehr gut gefallen, die Bernsteinfischerin zu lesen, in der es um zwei besondere Frauen geht, die ihren etwas schwierigen Lebensweg bewältigen müssen. Beide haben etwas mit Bernstein zu tun, denn Ebba konnte als kleines Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater Bernstein fischen und Julika arbeitet als Forscherin mit Bernstein. Besonders spannend zu erfahren fand ich auch, dass Bernstein nicht nur an der Ostsee vorkam, sondern auch aus anderen Ländern den Einzug in die Forschung gefunden hat und beispielsweise Myanmar eine große Rolle dabei spielt. Besonders gut gefallen hat mir an Lisa Quentins Roman, dass sie sehr atmosphärisch über das Meer schreibt und auch wie die Emotionen sowohl von Julika als auch von Ebba dargestellt werden. Beides fand ich sehr passend und realitätsnah. Es war sehr schön, beider Lebenswege kennenzulernen und zu erfahren, ob und wie sich beide kennenlernen würden. Denn beide haben es nicht leicht im Leben: Julika hatte einen schweren Verlust zu bewältigen und hilft viel bei der Pflege ihrer kranken Mutter. Eva hingegen wurde immer wieder aus der Gesellschaft ausgestoßen bzw. passte nicht gut hinein und hatte somit auch eine Sonderrolle. Besonders gut gelungen ist die Ausarbeitung der Figuren, deren Emotionalität und die atmosphärisch beschreibenden Naturdarstellungen. Und der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen.


Ein durchweg gelungener Roman, der mir sehr viel Freude bereitet hat und den ich sehr schnell durchgehört hatte.