Wandel und Erfüllung
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin ist ein Kleinod, genau wie der Bernstein, den Ebba Bredow 1943 gefunden hat und an dem Julika Lukas heute forscht.
Ebba ist ein Kind der ostpreußischen Ostseeküste, geht mit ihrem Vater zum Bernsteinfischen und findet einen ganz besonderen Stein mit einem interessanten Einschluss. Kurz vor Kriegsende muss auch Ebba mit ihren Eltern fliehen und landet in Niendorf, wo sie sich ein neues Leben aufbaut und ihre Erfüllung findet.
Der Bernstein gelangt Jahrzehnte später in die Hände der Bernsteinforscherin Julika an einem Institut in Frankfurt. Im Rahmen ihrer Forschung macht sie sich auf die Suche nach der Finderin Ebba. Julika selbst macht nach dem Unfalltod ihrer Schwester und der Erkrankung ihrer Mutter schwere Zeiten durch.
Ich habe es sehr genossen, die sich abwechselnden Kapitel über Ebba und Julika zu lesen. Die Protagonisten sind so fein charakterisiert und die Landschaft und Naturgewalten so eindrucksvoll geschildert, dass der Leser sich direkt im Leben der Figuren wähnt und mit ihnen an der Wasserkante steht und auf die See hinaus blickt.
Das Leben und die Schicksalswendungen der Hauptfiguren sind absolut unspektakulär - einfache Charaktere sind beide Frauen nicht-, aber durch die Innensicht der Figuren werden sie zu etwas ganz Besonderem und laden zur Reflektion über das eigene Leben ein. Fast so wie bei einem Bernstein – erst sieht und fühlt man die Oberflächenstruktur – hält man ihn aber gegen das Licht und schaut wirklich genau hin, findet man die Inkluse, die immer einzigartig ist.
Dem Verlag Rütten und Loening ein großes Kompliment für das Cover, es fängt die Abendstimmung am Meer perfekt ein, ist ein echter Hingucker und zieht die Blicke in der Buchhandlung geradezu magisch an.
Eine klare Leseempfehlung.
Ebba ist ein Kind der ostpreußischen Ostseeküste, geht mit ihrem Vater zum Bernsteinfischen und findet einen ganz besonderen Stein mit einem interessanten Einschluss. Kurz vor Kriegsende muss auch Ebba mit ihren Eltern fliehen und landet in Niendorf, wo sie sich ein neues Leben aufbaut und ihre Erfüllung findet.
Der Bernstein gelangt Jahrzehnte später in die Hände der Bernsteinforscherin Julika an einem Institut in Frankfurt. Im Rahmen ihrer Forschung macht sie sich auf die Suche nach der Finderin Ebba. Julika selbst macht nach dem Unfalltod ihrer Schwester und der Erkrankung ihrer Mutter schwere Zeiten durch.
Ich habe es sehr genossen, die sich abwechselnden Kapitel über Ebba und Julika zu lesen. Die Protagonisten sind so fein charakterisiert und die Landschaft und Naturgewalten so eindrucksvoll geschildert, dass der Leser sich direkt im Leben der Figuren wähnt und mit ihnen an der Wasserkante steht und auf die See hinaus blickt.
Das Leben und die Schicksalswendungen der Hauptfiguren sind absolut unspektakulär - einfache Charaktere sind beide Frauen nicht-, aber durch die Innensicht der Figuren werden sie zu etwas ganz Besonderem und laden zur Reflektion über das eigene Leben ein. Fast so wie bei einem Bernstein – erst sieht und fühlt man die Oberflächenstruktur – hält man ihn aber gegen das Licht und schaut wirklich genau hin, findet man die Inkluse, die immer einzigartig ist.
Dem Verlag Rütten und Loening ein großes Kompliment für das Cover, es fängt die Abendstimmung am Meer perfekt ein, ist ein echter Hingucker und zieht die Blicke in der Buchhandlung geradezu magisch an.
Eine klare Leseempfehlung.