Wenn die Vergangenheit plötzlich wieder wichtig wird
Julikas Leben ist zunächst sehr von ihrer Arbeit und der Pflege ihrer kranken Mutter bestimmt. Als Bernsteinforscherin beschäftigt sie sich mit winzigen Spuren aus längst vergangenen Zeiten. Gleichzeitig bleibt für ihr eigenes Leben kaum Raum. Dieser Gegensatz war für mich ein wichtiger Teil der Geschichte.
Interessant fand ich dabei besonders ihre Begeisterung für den Bernstein. Die wissenschaftliche Seite wird verständlich vermittelt und wirkt nicht wie ein Fremdkörper in der Handlung. Ein ungewöhnlicher Fund bringt Julika schließlich an die Ostsee und damit auch zu Ebba.
Ebbas Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen. Ihre Erinnerungen führen zurück in eine andere Zeit und zeigen, wie sehr Familie, Liebe und die eigenen Wünsche miteinander verbunden sein können. Durch die beiden Erzählstränge bekommt man nach und nach ein besseres Bild von den beiden Frauen. Dabei wird erst langsam deutlich, was sie miteinander verbindet.
Die Ostsee hat für mich eine besondere Rolle in der Geschichte. Die Küste, das Meer und die raue Landschaft bilden einen schönen Gegensatz zu Julikas Alltag. Gerade diese ruhigeren Passagen habe ich gerne gelesen. Auch die Begegnungen zwischen Julika und Ebba waren für mich interessant, weil beide Frauen auf ihre eigene Art mit ihrem bisherigen Leben umgehen.
Ganz ohne Längen kam die Geschichte für mich allerdings nicht aus. An einigen Stellen hätte es etwas kürzer sein dürfen. Trotzdem blieb genug dabei, was mich weiterlesen ließ. Besonders Julikas Entwicklung fand ich nachvollziehbar. Sie muss erst wieder herausfinden, was sie selbst eigentlich möchte und ob es möglich ist, neben der Verantwortung für andere auch das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren.
Gefühlvoll wird es vor allem dort, wo Ebbas Vergangenheit und ihre alte Liebe zur Sprache kommen. Diese Teile waren für mich manchmal traurig, aber nie übertrieben. Es geht um Entscheidungen, Verluste und darum, dass manche Dinge auch nach vielen Jahren noch Bedeutung haben.
Insgesamt war es für mich eine ruhige und gefühlvolle Geschichte mit zwei unterschiedlichen Lebenswegen, die sich auf besondere Weise begegnen. Die Verbindung von Bernsteinforschung, Ostsee und den persönlichen Geschichten von Julika und Ebba hat mir gut gefallen. Nicht alles konnte mich gleichermaßen erreichen, aber die Geschichte hat mir schöne Lesestunden geschenkt.
4 Sterne.
Interessant fand ich dabei besonders ihre Begeisterung für den Bernstein. Die wissenschaftliche Seite wird verständlich vermittelt und wirkt nicht wie ein Fremdkörper in der Handlung. Ein ungewöhnlicher Fund bringt Julika schließlich an die Ostsee und damit auch zu Ebba.
Ebbas Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen. Ihre Erinnerungen führen zurück in eine andere Zeit und zeigen, wie sehr Familie, Liebe und die eigenen Wünsche miteinander verbunden sein können. Durch die beiden Erzählstränge bekommt man nach und nach ein besseres Bild von den beiden Frauen. Dabei wird erst langsam deutlich, was sie miteinander verbindet.
Die Ostsee hat für mich eine besondere Rolle in der Geschichte. Die Küste, das Meer und die raue Landschaft bilden einen schönen Gegensatz zu Julikas Alltag. Gerade diese ruhigeren Passagen habe ich gerne gelesen. Auch die Begegnungen zwischen Julika und Ebba waren für mich interessant, weil beide Frauen auf ihre eigene Art mit ihrem bisherigen Leben umgehen.
Ganz ohne Längen kam die Geschichte für mich allerdings nicht aus. An einigen Stellen hätte es etwas kürzer sein dürfen. Trotzdem blieb genug dabei, was mich weiterlesen ließ. Besonders Julikas Entwicklung fand ich nachvollziehbar. Sie muss erst wieder herausfinden, was sie selbst eigentlich möchte und ob es möglich ist, neben der Verantwortung für andere auch das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren.
Gefühlvoll wird es vor allem dort, wo Ebbas Vergangenheit und ihre alte Liebe zur Sprache kommen. Diese Teile waren für mich manchmal traurig, aber nie übertrieben. Es geht um Entscheidungen, Verluste und darum, dass manche Dinge auch nach vielen Jahren noch Bedeutung haben.
Insgesamt war es für mich eine ruhige und gefühlvolle Geschichte mit zwei unterschiedlichen Lebenswegen, die sich auf besondere Weise begegnen. Die Verbindung von Bernsteinforschung, Ostsee und den persönlichen Geschichten von Julika und Ebba hat mir gut gefallen. Nicht alles konnte mich gleichermaßen erreichen, aber die Geschichte hat mir schöne Lesestunden geschenkt.
4 Sterne.