Wenn Eltern ihre Kinder blockieren
Ich hatte das große Glück, Die Bernsteinfischerin zu lesen und auch, gesprochen von Vera Teltz, zu hören.
Lisa Quentin hat hier ein wirklich tolles Buch geschrieben und die Sprecherin hatte für mich genau die richtige Tonlage und Betonung an den richtigen Stellen.
Zum einen geht es in der Geschichte um Ebba Bredow. Sie flieht mit ihren Eltern aus dem heutigen Polen an die westliche Ostseeküste zum Kriegsende. Die Autorin schildert eindrucksvoll die schwierigen Bedingungen, mit denen die Flüchtlinge zu kämpfen hatten, um neu Fuß zu fassen. Ebbas Eltern gelingt es mit viel Fleiß und Ausdauer eine kleine Pension zu eröffnen. Ebba ist stark eingebunden. Sie verliert das Recht auf eigene freie Entfaltung. Dabei ist sie Künstlerin und keine Pensionswirtin. Aber die damalige Zeit ist gegen sie.
Zu ihrem großen Glück trifft sie ihren besten und einzigen Freund aus Kindertagen und eine durchaus große Liebe mit Höhen und Tiefen beginnt. Leo hat einen Bernstein aus der alten Heimat mitgebracht mit einer Inkluse darin.
Und nun kommt Julika, die Bernsteinforscherin ins Spiel in der heutigen Zeit. Genau diesen Bernstein findet sie im Institut, in dem sie arbeitet. Die Inkluse ist dabei das Entscheidende. Ein spannendes Forschungsprojekt beginnt, bei dem sich beide Frauen zwangsläufig treffen.
Ein Nebenschauplatz, der viel Platz im Buch einnimmt, ist die Depression von Julikas Mutter. Diese Erkrankung sorgt dafür, dass Julika ihre Studien nicht so vornehmen kann, wie sie möchte. Ständig muss sie sich kümmern. Es wird so erwartet, einschließlich von sich selbst. Nicht ganz klar ist mir, weshalb zum Ende dieses riesengroße Problem plötzlich keines mehr war.
Auf jeden Fall gibt es für Die Bernsteinfischerin von mir eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung. Ich habe nebenbei auch einiges über Bernsteine und bereits erforschte Inklusen gelernt, durchaus ein spannender Nebeneffekt.
Lisa Quentin hat hier ein wirklich tolles Buch geschrieben und die Sprecherin hatte für mich genau die richtige Tonlage und Betonung an den richtigen Stellen.
Zum einen geht es in der Geschichte um Ebba Bredow. Sie flieht mit ihren Eltern aus dem heutigen Polen an die westliche Ostseeküste zum Kriegsende. Die Autorin schildert eindrucksvoll die schwierigen Bedingungen, mit denen die Flüchtlinge zu kämpfen hatten, um neu Fuß zu fassen. Ebbas Eltern gelingt es mit viel Fleiß und Ausdauer eine kleine Pension zu eröffnen. Ebba ist stark eingebunden. Sie verliert das Recht auf eigene freie Entfaltung. Dabei ist sie Künstlerin und keine Pensionswirtin. Aber die damalige Zeit ist gegen sie.
Zu ihrem großen Glück trifft sie ihren besten und einzigen Freund aus Kindertagen und eine durchaus große Liebe mit Höhen und Tiefen beginnt. Leo hat einen Bernstein aus der alten Heimat mitgebracht mit einer Inkluse darin.
Und nun kommt Julika, die Bernsteinforscherin ins Spiel in der heutigen Zeit. Genau diesen Bernstein findet sie im Institut, in dem sie arbeitet. Die Inkluse ist dabei das Entscheidende. Ein spannendes Forschungsprojekt beginnt, bei dem sich beide Frauen zwangsläufig treffen.
Ein Nebenschauplatz, der viel Platz im Buch einnimmt, ist die Depression von Julikas Mutter. Diese Erkrankung sorgt dafür, dass Julika ihre Studien nicht so vornehmen kann, wie sie möchte. Ständig muss sie sich kümmern. Es wird so erwartet, einschließlich von sich selbst. Nicht ganz klar ist mir, weshalb zum Ende dieses riesengroße Problem plötzlich keines mehr war.
Auf jeden Fall gibt es für Die Bernsteinfischerin von mir eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung. Ich habe nebenbei auch einiges über Bernsteine und bereits erforschte Inklusen gelernt, durchaus ein spannender Nebeneffekt.