Zwei Frauen, verbunden durch ihre Liebe zum Bernstein
Julika ist fasziniert vom Bernstein und den darin verborgenen Welten, die sie Tag für Tag erforscht. Zuhause aber ist ihr Leben ruhig und gleichförmig und alles dreht sich um die kranke Mutter. Als Julika einen ganz besonderen Einschluss in einem Bernstein entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach der Finderin. An der Ostsee lernt Julika die betagte Ebba kennen, die allein an der Steilküste lebt und auf ein langes, hartes Leben zurück blickt. Obwohl der Kontakt nur kurz ist, spüren beide Frauen, dass nicht nur die Liebe zum Bernstein sie verbindet….
„Die Bernsteinfischerin“ ist ein ruhiger, emorionaler Roman, der immer im Wechsel ein Stück aus Ebbas Geschichte von 1943 bis heute und von Julikas Leben erzählt. Besonders Ebbas Lebenserzählung hat mich in den Bann gezogen, denn es zeigt eine starke Frau. Als Kind hat sie mit ihrem Vater an der ostpreußischen Küste nach Bernsteinen gesucht, dann musste die Familie fliehen und sich ein neues Leben aufbauen, ein Leben, dass Ebba einengte und aus dem ihr nur kleine Fluchten gelangen. Doch Ebba hat nie aufgegeben und das Meer schenkte Freiheit… Mit Julika musste ich erst warm werden, schien sie doch resigniert zu haben aufgrund der besonderen Situation ihrer Familie. Aber bald habe ich ihre Entwicklung interessiert verfolgt. Allerdings erscheint mir die plötzliche Veränderung der Mutter, die Julika neue Freiräume ermöglicht, als unrealistisch.
Die im Roman erwähnten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Bernstein, seine Entstehung und was er uns durch Einschlüsse alles verraten kann, waren informativ und interessant. Allerdings störten die teilweise recht langen lateinischen Begriffe meinen Lesefluss.
Der Roman lässt sich gut lesen und durch den Wechsel zwischen den Erzählsträngen bleibt die Aufmerksamkeit gefesselt. Besonders Ebbas Geschichte hat mich berührt.
Mir hat „Die Bernsteinfischerin“ gut gefallen und ich empfehle das Buch gern weiter.
„Die Bernsteinfischerin“ ist ein ruhiger, emorionaler Roman, der immer im Wechsel ein Stück aus Ebbas Geschichte von 1943 bis heute und von Julikas Leben erzählt. Besonders Ebbas Lebenserzählung hat mich in den Bann gezogen, denn es zeigt eine starke Frau. Als Kind hat sie mit ihrem Vater an der ostpreußischen Küste nach Bernsteinen gesucht, dann musste die Familie fliehen und sich ein neues Leben aufbauen, ein Leben, dass Ebba einengte und aus dem ihr nur kleine Fluchten gelangen. Doch Ebba hat nie aufgegeben und das Meer schenkte Freiheit… Mit Julika musste ich erst warm werden, schien sie doch resigniert zu haben aufgrund der besonderen Situation ihrer Familie. Aber bald habe ich ihre Entwicklung interessiert verfolgt. Allerdings erscheint mir die plötzliche Veränderung der Mutter, die Julika neue Freiräume ermöglicht, als unrealistisch.
Die im Roman erwähnten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Bernstein, seine Entstehung und was er uns durch Einschlüsse alles verraten kann, waren informativ und interessant. Allerdings störten die teilweise recht langen lateinischen Begriffe meinen Lesefluss.
Der Roman lässt sich gut lesen und durch den Wechsel zwischen den Erzählsträngen bleibt die Aufmerksamkeit gefesselt. Besonders Ebbas Geschichte hat mich berührt.
Mir hat „Die Bernsteinfischerin“ gut gefallen und ich empfehle das Buch gern weiter.