Erschreckend ehrlich
Was mir sofort aufgefallen ist, ist der Stil: ruhig, klug, fast essayistisch – und trotzdem sehr nahbar. Der Text beobachtet präzise, ohne sich wichtig zu machen. Besonders schön finde ich, wie das Zeitgefühl beschrieben wird: nicht als nostalgische Dekoration, sondern als etwas, das im Tonfall der Figuren steckt. Diese kleinen Details – Nylonhemden, Matrizenabzüge, der Geruch von Druckfarbe – wirken nicht wie Requisiten, sondern wie Erinnerungen, die plötzlich wieder auftauchen.
Und dann passiert etwas Interessantes: Der Text erklärt, warum wir uns in Martina und Gustav wiedererkennen könnten, obwohl ihre Welt eigentlich weit weg ist. Das liegt an dieser „ungeschminkten“ Art des Erzählens. Nicht dramatisiert, nicht romantisiert – eher wie ein ehrlicher Blick in eine Beziehung, inklusive der Gedanken, die man sonst vielleicht nicht laut ausspricht.
Was mich besonders neugierig macht: Der Roman scheint Liebe nicht als Gefühl zu behandeln, sondern als etwas, das man ständig aushandelt. Das klingt viel spannender als die üblichen Liebesgeschichten. Dieses berühmte Zitat – dass man jemanden will, aber nicht unbedingt „haben lassen“ möchte – fühlt sich erstaunlich modern an.
Der Text selbst (von Steve Sem-Sandberg) liest sich dabei fast wie eine Einladung: Schau dir diese Beziehung genauer an. Sie ist kompliziert, widersprüchlich und manchmal unbequem – aber genau deshalb wahrscheinlich so wahr.
Mein erster Eindruck: Das könnte einer dieser Romane sein, die sich still ins Herz schleichen. Nicht, weil sie spektakulär sind, sondern weil sie Dinge aussprechen, die man in Liebesgeschichten selten so klar liest. Und ich habe das Gefühl, dass dieser Roman genau darin seine Kraft hat – in seiner unaufgeregten Ehrlichkeit.
Und dann passiert etwas Interessantes: Der Text erklärt, warum wir uns in Martina und Gustav wiedererkennen könnten, obwohl ihre Welt eigentlich weit weg ist. Das liegt an dieser „ungeschminkten“ Art des Erzählens. Nicht dramatisiert, nicht romantisiert – eher wie ein ehrlicher Blick in eine Beziehung, inklusive der Gedanken, die man sonst vielleicht nicht laut ausspricht.
Was mich besonders neugierig macht: Der Roman scheint Liebe nicht als Gefühl zu behandeln, sondern als etwas, das man ständig aushandelt. Das klingt viel spannender als die üblichen Liebesgeschichten. Dieses berühmte Zitat – dass man jemanden will, aber nicht unbedingt „haben lassen“ möchte – fühlt sich erstaunlich modern an.
Der Text selbst (von Steve Sem-Sandberg) liest sich dabei fast wie eine Einladung: Schau dir diese Beziehung genauer an. Sie ist kompliziert, widersprüchlich und manchmal unbequem – aber genau deshalb wahrscheinlich so wahr.
Mein erster Eindruck: Das könnte einer dieser Romane sein, die sich still ins Herz schleichen. Nicht, weil sie spektakulär sind, sondern weil sie Dinge aussprechen, die man in Liebesgeschichten selten so klar liest. Und ich habe das Gefühl, dass dieser Roman genau darin seine Kraft hat – in seiner unaufgeregten Ehrlichkeit.