Lieblich verträumt

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daisyyyyy Avatar

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"Die beste aller Beziehungen" beginnt verhalten mit dem Kennenlernen der Hauptfiguren, Martina und Gustav. Zwei Charaktere, von denen man anfangs noch nicht erwartet, dass ausgerechnet sie fähig sind, gemeinsam eine vorbildliche, ja die beste aller Beziehungen zusammen zu führen.
Der Schreibstil gleitet sanft über die Geschehnisse und fängt viel von der umgebenden Szenerie ein, wodurch die Geschichte sehr immersiv ist und wie beiläufig den Blick von Martina schwenken lässt. Thematisch finde ich unglaublich spannend, dass die Geschichte sich scheinbar nicht allzu lange mit dem Kennenlernen, den widrigen Umständen und dem grand finale der frisch entstandenen Beziehung aufhält, sondern Schwierigkeiten im Führen einer guten Beziehung ansprechen möchte und danach fragt, wie man mit Zweifeln und Kommunikation umgehen kann, soll und darf.
Ich hoffe sehr, dass man sich in den Fragen der Figuren wiederfinden kann und bin sehr gespannt, was für Probleme aufkommen werden und wer Martina und Gustav eigentlich sind - was sie bewegt, wovon sie träumen und was ihnen wichtig ist.