Zeitlose Liebesgeschichte aus dem 70ern mit unverblümtem, lebendigem Schreibstil

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schnaeppchenjaegerin Avatar

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Der Roman ist schon 1976 zum ersten Mal erschienen, aber das merkt man dem Buch nicht an. Es handelt sich um eine zeitlose Liebesgeschichte, die sich auch heute so ereignen könnte, auch wenn die äußeren Umstände anders sind.
Die Geschichte beginnt mit dem Kennenlernen der beiden Hauptfiguren Martina und Gustav und ist aus der Perspektive von Martina geschrieben. Diese wirkt unverblümt und lebensecht - eine typische Studentin, die sich ausprobiert und ihr Leben noch vor sich hat.
Interesse weckt, dass zwischen Martina und Gustav kein Prickeln zu spüren ist, so dass man sich fragt, wie sich daraus eine über Jahre andauernde Liebesgeschichte entwickeln soll. Sie werden sich trennen, aber doch nicht von einander loskommen.
Das verspricht eine turbulente und erfrischend ehrliche Lektüre mit allen Höhen und Tiefen, die eine Beziehung so ausmacht.
Der lebendig und unverblümte Schreibstil passt dabei perfekt zur Geschichte und hat mir den Einstieg leicht gemacht.