Ein sehr realistisches und tiefgründiges Buch
„Die beste aller Beziehungen“ von Gun-Britt Sundström ist ein eher anspruchsvoller Roman, in dessen Zentrum die Beziehung zwischen Martina und Gustav steht, die immer wieder an ihre Grenzen stößt. Es geht weniger um äußere Ereignisse, als vielmehr um Gespräche und Gedanken in der Beziehung. Besonders im Mittelpunkt steht Martinas innerer Zwiespalt zwischen Nähe und Freiheit.
Der Roman erzählt aus Martinas Perspektive und so hat man häufig das Gefühl, direkt in ihrer Gedankenwelt zu sein und kann so ihre Gefühle gut nachvollziehen, wenn man sie vielleicht auch nicht immer teilt. Daher, dass er sehr dialogisch und reflektierend aufgebaut ist, war es manchmal etwas anstrengend ihn zu lesen. An manchen Stellen, war er für mich auch etwas langatmig.
Was ich sehr gut fand, war, wie es Sundström gelungen ist, den Figuren Authentizität einzuhauchen. Sie wirken authentisch, weil sie alles andere als perfekt sind. Ich mag ebenfalls sehr, dass die Beziehung zwar sachlich, aber sehr realistisch dargestellt wird. Viele Liebesromane wirken auf mich zu romantisiert. Diese hier ist zwar bereits 1970 geschrieben worden, doch trifft auch heute in ihrer Aktualität und Realität noch auf den Spagat zwischen Nähe und Distanz in vielen Beziehungen zu.
Für mich ist auch das Cover passend für das Buch. Es wirkt ruhig und schlicht – eher zurückhaltend. Ebenso die Ruhe, die es ausstrahlt, passt m. E. sehr gut zum Inhalt des Buches.
Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für realistische und tiefgründigere Beziehungsdarstellungen interessieren. Wer gerne über Gefühle und zwischenmenschliche Konflikte nachdenkt, wird es mögen. Wer jedoch eine spannende Handlung oder eine klassische Liebesgeschichte erwartet, könnte sich eher schwer tun.
Der Roman erzählt aus Martinas Perspektive und so hat man häufig das Gefühl, direkt in ihrer Gedankenwelt zu sein und kann so ihre Gefühle gut nachvollziehen, wenn man sie vielleicht auch nicht immer teilt. Daher, dass er sehr dialogisch und reflektierend aufgebaut ist, war es manchmal etwas anstrengend ihn zu lesen. An manchen Stellen, war er für mich auch etwas langatmig.
Was ich sehr gut fand, war, wie es Sundström gelungen ist, den Figuren Authentizität einzuhauchen. Sie wirken authentisch, weil sie alles andere als perfekt sind. Ich mag ebenfalls sehr, dass die Beziehung zwar sachlich, aber sehr realistisch dargestellt wird. Viele Liebesromane wirken auf mich zu romantisiert. Diese hier ist zwar bereits 1970 geschrieben worden, doch trifft auch heute in ihrer Aktualität und Realität noch auf den Spagat zwischen Nähe und Distanz in vielen Beziehungen zu.
Für mich ist auch das Cover passend für das Buch. Es wirkt ruhig und schlicht – eher zurückhaltend. Ebenso die Ruhe, die es ausstrahlt, passt m. E. sehr gut zum Inhalt des Buches.
Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für realistische und tiefgründigere Beziehungsdarstellungen interessieren. Wer gerne über Gefühle und zwischenmenschliche Konflikte nachdenkt, wird es mögen. Wer jedoch eine spannende Handlung oder eine klassische Liebesgeschichte erwartet, könnte sich eher schwer tun.