Ein tiefes Leseerlebnis
„Bin ich etwa daran schuld, dass er mich so schrecklich liebt? Habe ich etwas getan, um seiner Liebe Nahrung zu geben, habe ich das vielleicht? Er lässt es jedenfalls so klingen; lässt es wie einen furchtbaren Vorwurf klingen, wenn er sagt: Ich liebe dich.“
Martina ist Anglistikstudentin und genießt ihre studentischen Freiheiten und die Lust am Philosophieren und Diskutieren. Sie lebt mit ihrer Freundin Harriet in einer WG in Stockholm. Eines Tages meldet sich ein gewisser Gustav bei ihr. Der hat sie bei einem Treffen mit Kommilitonen gesehen, während sie ihn gar nicht richtig wahrgenommen hat. Gustav drängt sich in Martinas Leben, er forciert eine Beziehung und überschüttet sie mit seiner einengenden Liebe. Martina gibt Stück für Stück nach, lernt die Gespräche mit Gustav schätzen. Es entwickelt sich eine ambivalente Beziehung zwischen den beiden, die wir Leser auf über 600 Seiten mitfühlen dürfen.
„Die beste aller Beziehungen“ erschein schon in den Siebzigern und hat sich in Schweden zu einem Literaturklassiker gemausert. Tatsächlich handelt es sich um ein beeindruckendes Buch, ein tiefes Leseerlebnis. Wir erfahren die Geschichte aus Martinas Perspektive. Martina neigt zur Eigenbrötelei und Selbstkritik (obwohl sie sich selbst als selbstbewusst bezeichnet). Sie gerät in eine emotionale Abhängigkeit von Gustav, auch wenn sie stets um ihre Eigenständigkeit kämpft und sich nicht verbiegt. Das und Gustavs ständiges Drängen machen die Beziehung der beiden so schwierig und destruktiv.
Besonders die Figur der Martina hat hohes Identifikationspotential. Ich habe teilweise sehr mitgelitten. So ist das Buch eine unterhaltsame, immer noch moderne Lektüre, die einen großen Sog auf die Leserin ausüben kann, und gleichzeitig eine Geschichte, unter der man furchtbar leiden und die schlechte Laune verursachen kann.
Die Geschichte von Martina und Gustav wird im Kopf bleiben. Ich empfehle die Lektüre uneingeschränkt.
Martina ist Anglistikstudentin und genießt ihre studentischen Freiheiten und die Lust am Philosophieren und Diskutieren. Sie lebt mit ihrer Freundin Harriet in einer WG in Stockholm. Eines Tages meldet sich ein gewisser Gustav bei ihr. Der hat sie bei einem Treffen mit Kommilitonen gesehen, während sie ihn gar nicht richtig wahrgenommen hat. Gustav drängt sich in Martinas Leben, er forciert eine Beziehung und überschüttet sie mit seiner einengenden Liebe. Martina gibt Stück für Stück nach, lernt die Gespräche mit Gustav schätzen. Es entwickelt sich eine ambivalente Beziehung zwischen den beiden, die wir Leser auf über 600 Seiten mitfühlen dürfen.
„Die beste aller Beziehungen“ erschein schon in den Siebzigern und hat sich in Schweden zu einem Literaturklassiker gemausert. Tatsächlich handelt es sich um ein beeindruckendes Buch, ein tiefes Leseerlebnis. Wir erfahren die Geschichte aus Martinas Perspektive. Martina neigt zur Eigenbrötelei und Selbstkritik (obwohl sie sich selbst als selbstbewusst bezeichnet). Sie gerät in eine emotionale Abhängigkeit von Gustav, auch wenn sie stets um ihre Eigenständigkeit kämpft und sich nicht verbiegt. Das und Gustavs ständiges Drängen machen die Beziehung der beiden so schwierig und destruktiv.
Besonders die Figur der Martina hat hohes Identifikationspotential. Ich habe teilweise sehr mitgelitten. So ist das Buch eine unterhaltsame, immer noch moderne Lektüre, die einen großen Sog auf die Leserin ausüben kann, und gleichzeitig eine Geschichte, unter der man furchtbar leiden und die schlechte Laune verursachen kann.
Die Geschichte von Martina und Gustav wird im Kopf bleiben. Ich empfehle die Lektüre uneingeschränkt.