Schöner Auftakt einer Trilogie
Von ihrem Großvater hat die junge Lehrerin Kaede ihre Liebe zu Büchern geerbt, besonders die zu klassischer Kriminalliteratur. Vor einiger Zeit hat dieser jedoch die Diagnose Lewy-Körper-Demenz erhalten und somit mal bessere und mal schlechtere Tage. An seinen besseren Tagen bittet Kaede ihn regelmäßig, mit ihr gemeinsam kleinere und größere Kriminalfälle zu lösen, über die sie in ihrem Alltag stolpert. Doch bald scheint es, als wäre auch Kaede selbst in einen dieser Fälle verwickelt.
„Die Bibliothek meines Großvaters“ ist der erste Roman einer geplanten Trilogie des japanischen Schriftstellers Masateru Konishi, der Teile der Handlung nach seinen eigenen Erfahrungen mit einem demenzkranken Vater formte. Die deutsche Übersetzung stammt von Peter Aichinger-Fankhauser. Die Handlung wird aus der Perspektive von Kaede erzählt und enthält immer wieder Skizzen, die die entsprechenden Kriminalfälle illustrieren. Neben Kaede und ihrem Großvater, arbeiten manchmal auch ihr Kollege Iwata und dessen Freund Shiki an den Fällen mit.
Die Lewy-Körper-Demenz des Großvaters führt einerseits zu parkinsonartigen Symptomen, auf der anderen aber vor allem zu Halluzinationen. So sieht und hört er regelmäßig Dinge, Tiere und Menschen, die gar nicht im Raum sind. Für Kaede ist der Umgang mit ihm daher nicht leicht, sie versucht aber, in einem gewissen Maß auf ihn einzugehen und sich seine immer noch starken Kombinationsfähigkeiten zunutze zu machen. Gemeinsam lösen die beiden so einige Kriminalfälle, zum Beispiel den einer verschwundenen Lehrerin oder einen Mordfall in einer Bar, auch Iwata und Shiki werden darin verwickelt.
Im Zentrum der Geschichte steht für mich klar die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater, die sich durch die fortschreitende Demenz verändert. Die beiden bleiben aber durch ihr gemeinsames Hobby verbunden und finden so immer eine Kommunikationsebene, der die Krankheit nichts anhaben kann. Die eigentlichen Fälle werden nur durch reine Deduktion und Überlegungen gelöst. Es gibt keine Ermittlungen im eigentlichen Sinn und oft auch keine Beweise, was die Auflösung manchmal etwas willkürlich erscheinen lässt.
„Die Bibliothek meines Großvaters“ ist der erste Roman einer geplanten Trilogie des japanischen Schriftstellers Masateru Konishi, der Teile der Handlung nach seinen eigenen Erfahrungen mit einem demenzkranken Vater formte. Die deutsche Übersetzung stammt von Peter Aichinger-Fankhauser. Die Handlung wird aus der Perspektive von Kaede erzählt und enthält immer wieder Skizzen, die die entsprechenden Kriminalfälle illustrieren. Neben Kaede und ihrem Großvater, arbeiten manchmal auch ihr Kollege Iwata und dessen Freund Shiki an den Fällen mit.
Die Lewy-Körper-Demenz des Großvaters führt einerseits zu parkinsonartigen Symptomen, auf der anderen aber vor allem zu Halluzinationen. So sieht und hört er regelmäßig Dinge, Tiere und Menschen, die gar nicht im Raum sind. Für Kaede ist der Umgang mit ihm daher nicht leicht, sie versucht aber, in einem gewissen Maß auf ihn einzugehen und sich seine immer noch starken Kombinationsfähigkeiten zunutze zu machen. Gemeinsam lösen die beiden so einige Kriminalfälle, zum Beispiel den einer verschwundenen Lehrerin oder einen Mordfall in einer Bar, auch Iwata und Shiki werden darin verwickelt.
Im Zentrum der Geschichte steht für mich klar die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater, die sich durch die fortschreitende Demenz verändert. Die beiden bleiben aber durch ihr gemeinsames Hobby verbunden und finden so immer eine Kommunikationsebene, der die Krankheit nichts anhaben kann. Die eigentlichen Fälle werden nur durch reine Deduktion und Überlegungen gelöst. Es gibt keine Ermittlungen im eigentlichen Sinn und oft auch keine Beweise, was die Auflösung manchmal etwas willkürlich erscheinen lässt.