Berührender Roman übern eine starke Frau
"Die Briefträgerin" von Francesca Giannone ist ein leiser, aber eindringlicher Roman über eine starke Frau.
Anne kommt mit ihrem Ehemann Carlo aus Norditalien in den Süden. Dort herrschen andere Gesetze, als sie es kennt. Anna ist selbstbewusst, stößt dadurch auf Widerstand, nicht nur in ihrer neuen Familie, auch in Lizzanello, ihrer neuen Heimat. Auch wenn ihr der Wind direkt ins Gesicht weht, geht sie ihren Weg und wird Briefträgerin. Sie hat nicht geahnt, was sie durch ihre Tätigkeit alles über die Einwohner von Lizzanello erfährt.
Die Charaktere in diesem Romann sind präzise und lebendig beschrieben. Anna mit ihrer selbstbewussten Art und ihrer Liebe zu Büchern war mir sofort sympathisch. Im Gegensatz dazu steht ihre Schwägerin Agata, die im Gegensatz zu Anna fest im Glauben verankert ist. Egoistisch nimmt sie nur ihre eigenen Interessen wahr, was sie nicht gerade zum Sympathieträger macht.
Die Sprache von Giannone hat mir gefallen, sie ist bildhaft und atmosphärisch. Die verschiedensten Schicksale beschreibt sie gut und empathisch.
Im Verlauf des Romans hat die Autorin mir allerdings zu viel in die Handlung gepackt, dadurch fehlte an manchen Stellen für mich Tiefe. Gerade ein Mädchen und später eine Frau wie Lorenza hätte hier mehr Aufmerksamkeit verdient.Andere Stränge um Anna hätten ebenfalls ausführlicher dargestellt werden können. Ich will hier nicht spoilern, deshalb kann ich das hier nicht weiter ausführen.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, für die oben erwähnten Punkte ziehe ich allerdings Sterne ab. Er ist leicht lesbar, wenn auch in Teilbereichen nicht historisch belegt (Thema Frauenhaus)
Gute 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung!
Anne kommt mit ihrem Ehemann Carlo aus Norditalien in den Süden. Dort herrschen andere Gesetze, als sie es kennt. Anna ist selbstbewusst, stößt dadurch auf Widerstand, nicht nur in ihrer neuen Familie, auch in Lizzanello, ihrer neuen Heimat. Auch wenn ihr der Wind direkt ins Gesicht weht, geht sie ihren Weg und wird Briefträgerin. Sie hat nicht geahnt, was sie durch ihre Tätigkeit alles über die Einwohner von Lizzanello erfährt.
Die Charaktere in diesem Romann sind präzise und lebendig beschrieben. Anna mit ihrer selbstbewussten Art und ihrer Liebe zu Büchern war mir sofort sympathisch. Im Gegensatz dazu steht ihre Schwägerin Agata, die im Gegensatz zu Anna fest im Glauben verankert ist. Egoistisch nimmt sie nur ihre eigenen Interessen wahr, was sie nicht gerade zum Sympathieträger macht.
Die Sprache von Giannone hat mir gefallen, sie ist bildhaft und atmosphärisch. Die verschiedensten Schicksale beschreibt sie gut und empathisch.
Im Verlauf des Romans hat die Autorin mir allerdings zu viel in die Handlung gepackt, dadurch fehlte an manchen Stellen für mich Tiefe. Gerade ein Mädchen und später eine Frau wie Lorenza hätte hier mehr Aufmerksamkeit verdient.Andere Stränge um Anna hätten ebenfalls ausführlicher dargestellt werden können. Ich will hier nicht spoilern, deshalb kann ich das hier nicht weiter ausführen.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, für die oben erwähnten Punkte ziehe ich allerdings Sterne ab. Er ist leicht lesbar, wenn auch in Teilbereichen nicht historisch belegt (Thema Frauenhaus)
Gute 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung!