Die Geschichte einer mutigen Frau
In den 30er Jahre wird Anna, die mit ihrem Mann Carlo in ein kleines italienisches Dorf in Süditalien gezogen ist, die erste Briefträgerin Italiens.
Die moderne Norditalienerin tut sich schwer mit den Traditionen im Dorf, die männlich dominiert sind. Aber sie arbeitet gegen den Willen ihres Ehemannes in diesem Beruf und wird zum Gespräch der Leute. Sie lernt alle Empfänger*innen der Post persönlich kennen, manchen liest sie die Briefe vor, weil sie nicht lesen können. Sie hat Zeit für Gespräche und die Sorgen der Menschen. Vor allem sind ihr die Rechte der Frauen ein großes Anliegen, sie hilft bei häuslicher Gewalt, kämpft für Selbstbestimmung der Frauen.
In ihrer Familie und auch der Familie ihres Schwagers gibt es unglückliche Liebe auf allen Seiten, Anna und ihr Schwager Antonio haben eine tiefe Verbindung und bleiben doch bei ihren Ehepartnern. Und es gibt noch weitere Geheimnisse, die drohen, die Familie zu zerstören.
In ihrem Debütroman, der in Italien großen Erfolg hatte, erzählt Francesca Giannone sehr feinfühlig und authentisch über die Rolle der Frau im Italien der 30er Jahre bis zum Beginn der 60er Jahre, die Wirren der Liebe und eine starke Familie, die zusammenhält.
Die detaillierte Beschreibung des Lebens, der Menschen, der Landschaft und der Gefühle lässt tatsächlich schon den Film im Kopf entstehen, der aus diesem Buch entstehen könnte. Großes Kino.
Aus dem Italienischen übersetzt von Ingrid Ickler.
Die moderne Norditalienerin tut sich schwer mit den Traditionen im Dorf, die männlich dominiert sind. Aber sie arbeitet gegen den Willen ihres Ehemannes in diesem Beruf und wird zum Gespräch der Leute. Sie lernt alle Empfänger*innen der Post persönlich kennen, manchen liest sie die Briefe vor, weil sie nicht lesen können. Sie hat Zeit für Gespräche und die Sorgen der Menschen. Vor allem sind ihr die Rechte der Frauen ein großes Anliegen, sie hilft bei häuslicher Gewalt, kämpft für Selbstbestimmung der Frauen.
In ihrer Familie und auch der Familie ihres Schwagers gibt es unglückliche Liebe auf allen Seiten, Anna und ihr Schwager Antonio haben eine tiefe Verbindung und bleiben doch bei ihren Ehepartnern. Und es gibt noch weitere Geheimnisse, die drohen, die Familie zu zerstören.
In ihrem Debütroman, der in Italien großen Erfolg hatte, erzählt Francesca Giannone sehr feinfühlig und authentisch über die Rolle der Frau im Italien der 30er Jahre bis zum Beginn der 60er Jahre, die Wirren der Liebe und eine starke Familie, die zusammenhält.
Die detaillierte Beschreibung des Lebens, der Menschen, der Landschaft und der Gefühle lässt tatsächlich schon den Film im Kopf entstehen, der aus diesem Buch entstehen könnte. Großes Kino.
Aus dem Italienischen übersetzt von Ingrid Ickler.